Monatsarchiv April
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Das Bemerkenswerte an einem Satz wie “X hat es nicht verdient zu leben.” ist seine Zweideutigkeit.
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Es ist soweit, Neunzehnhundert.org feiert heute mit allem Tamm Tamm, Topfschlagen und Torte ihr erstes Jahr und einen Monat fnord. Seit einem Jahr haben wir die Welt nicht verändert, nicht einmal gestriffen, segelten in unserem Wolkenmeer durch Welten, die sonst niemand kennt und seit einem Monat zusätzlich haben wir lethargisch in unseren Stühlen oder der Reling fnord gehangen und nichts getan, als zugeschaut, wie uns niemand zuschaut.
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“Nichtmal Vitamine oder Mineralien?” will K*. wissen. Sein Blick verrät in einer Weise schon, dass für sich selbst verteidigen will, wenn er mir so offensiv bei seiner Frage in die Augen blickt. Natürlich nehme ich keine Tabletten, und Vitamine/Mineralien nehme ich hoffentlich mit der Nahrung auf, aber ich hätte wissen sollen, dass das heute kein Normalfall mehr ist.
Wer heute etwas auf sich oder seinen Namen hält, der nimmt mindestens irgendeine dieser bunten Brausetabletten, die den fünfunddreißigfachen Tagesbedarf allermöglichen Vitamine, auch den der erfundenen, zu decken versprechen. Jene Oberliga dieser Menschen spielt aber nicht mehr mit solch minderwertigem Zeug, sie haben die neuen In-Drogen dieser entdeckt: Psychopharmaka, Neuroleptika und Tranquilizer. I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]
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Mit jedem Atemzug und jeder Sekunde, die wir nicht an uns selbst verschwenden, atmen wir nicht ein, sondern lassen uns unseren Willen aus dem Herzen saugen.
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Ein besonders mulmiges Gefühl bei der Selbstzufriedenheit. Ein süßes Gefühl und dennoch fragt man währenddessen, wann es wieder enden und ersetzt werden wird. Denn es endet. Immer.











