Monatsarchiv April
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Manchmal überkommt es mich und ich möchte wissen, wieviel Platz ein Mensch zum Leben braucht. Im Zoo sah ich just zwei Bären, die apathisch in Stakkato auf zwanzig Quadratmetern im Kreise liefen. Eine solche Apathie, die aus ihren sprach, die Pranken, die mit einer unkontrollierten Wucht der Lethargie ihrer Existenz auf die Fliesen schlugen, es war betrüblich, denn soetwas habe ich bisher nur beim Menschen beobachten können. Dann, in solchen Momenten, bedaure ich meine Neugierde.
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Herrjeh, wie in aller Welt ist es akzeptabel, sein Leben davonzuwerfen? Für seine Launen vielleicht. Das Leben wegwerfen, ein zu alltäglicher Ausdruck, der so selbstverständlich benutzt wird, dass es sich schon wieder lohnt fast aufzwingt, ihn zu erklären. Denn nicht zu selten, möchte ich behaupten, wird er falsch oder viel zu voreilig benutzt, meist noch mit dem “Lebenskünstler” vertauscht oder gar in Verbidnung gebracht. Dabei bietet ein Künstlerleben doch weit mehr, als die normalen Phrasen, die über es, bzw. ihn, den Begriff, gesagt werden, weit mehr Tragik, weit mehr Komik und weit mehr Absurdität.
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Wie lang man lebt lohnt kaum in Jahren gezählt zu werden. Allenfalls ist es mit den Gedanken aufzuwiegen, die man hat. Kurzum heißt das für dieses Leben nur: zu lang.
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Natürlich darf die Besprechung dieses Filmes nicht fehlen, auch wenn ich auf die des eigentlichen Filmes verzichten oder sie höchstens tangieren möchte. Die wie der Titel verspricht, soll es hier um den Director’s Cut des Filmes Donnie Darko gehen. Dieser konnte zum damaligen Erscheinen im Jahre 2001 aus finanziellen Gründen nicht veröffentlicht werden, doch nachdem sich der Film zu einem der mäßig vielen Geheimtipps gemausert hat, durfte nun vor einiger Zeit die Fassung auf den Markt, die der Regisseur am liebsten heraus gebracht hätte. Sie unterscheidet sich zur Urfassung in zwei großen Punkten. Einerseits ist die neuere Fassung länger, da einige Szenen hinzugekommen sind, die vorher nur auf der Bonus-DVD der metallverpackten Version zu sehen waren oder gänzlich neu veröffentlicht sind. Andererseits liegt bei dieser Version eine geänderte, musikalische Inszenierung vor. Hier und da wurden alte oder neue Szenen überhaupt oder mit anderer Musik unterlegt, beispielsweise und wohl am auffälligsten, die Titelmelodie. Auch sind manchmal andere Versionen verschiedener Szenen zu sehen, was man einzig und allein dann merkt, wenn man die erste Version so oft gesehen hat, dass man eine andere Punktualisierung der Aussprache sofort bemerkt.
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Glaubt jemand daran, dass man alles bezahlen muss? Wäre es möglich, dass man für jedes schöne Moment, das man erlebt, irgendeinen verborgenen Preis zu zahlen hat? Vielleicht ist es verständlicher, wenn man sich vor Augen hält, dass, geht man beispielsweise am Tag X im Park spazieren, man zur gleichen auch hätte was weiß ich sonst tun können, aber es jedenfalls nicht tat, da man ja spazierend unterwegs war. Doch, ich meine das Ganze noch auf einer höheren Ebene, größer, räumlicher und viel weiter. Ist es also denkbar, dass wir unsere immer weiter fortschreitende Technologie und unser sich immer weiter ausbreitendes Wissen mit irgendetwas zu evaluieren haben?











