Monatsarchiv Dezember

  • Rückschau auf alte Einträge in Notizbüchern und Zettelwerk: Dieselbe Angespanntheit, wenn auch immer feiner ausgearbeitet. Man wird nicht gelassener, aber wählt die Schlachtfelder mit viel mehr Bedacht und Ausdauer. Wie trifft man problembezogene Entscheidungen? Anhand von Vergleichen zwischen Möglichkeit und Sein, zwischen möglichen Lösungen und den zusammengewürfelten Fragenhaufen. Und die so genannten Lösungen entwickeln sich vom Grobschlächtigen Blocker zum delikanten Komplettumwurf. Beeindruckende Synchronizitäten.

  • Ground Control to Major Tom, Ground Control to Major Tom:
    Take your protein pills and put your helmet on
    Ground Control to Major Tom: Commencing countdown, engine’s on
    Check ignition and may God’s love be with you

    Mit einem Mal verschwanden all die Nebelschwaden, als hätte jemand blitzschnell eine riesengroße Schere angesetzt, um den Blick auf die umliegenden Wälder freizulegen. Die weiße Trennwand wich unausweichlich nach hinten, so als hätte man die größte aller Barieren endgültig überschritten, nur um der nächsten entgegenzusehnen. Aus unseren Hosenbeinen entfleuchte ganz langsam der Schlaf, schlich über den Boden und schlängelte sich am nächsten Bahnhof aus dem Abteil. Der Tag stand erst auf Halbmast, von draußen schlürften die Heizer der Städte in den Waggon. Meine Augen waren schwer, dein Rücken schmerzte, sagtest du.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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