Monatsarchiv Mai
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In der Unterführung. Ein kleiner Junge trottet lustlos hinter seiner Großmutter her, ein viel zu großes Baseball-Cap verwegen auf dem Kopf.
DIE OMA völlig entnervt: Ja, wir haben uns das früher auch gewünscht. Gleich Rentner werden. Aber das geht eben nicht.
TIMMY ohne Einsicht, halb fragend: Aber das müsste doch gehen …
DIE OMA brüllt: Nein Timmy, das geht eben nicht! Erst musst du arbeiten, dann kannst du an dich denken!
Ein Bauarbeiter schnappt diese letzte Aussage auf und wischt sich den glänzenden Schweiß vom kugelrunden Bauch.
BAUARBEITER gröhlt zurück: Mit schechzig dann, Timmy. Halt, Siebenundsechzig! Armer Kerl!
Die Oma und Timmy ab.
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auf einer Wildblumenwiese in Cordhosen
das Glück mit einem Kescher jagen
und einmal schon
an seinem Schweif gerochen
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Bitte beachten:
Dies ist der dritte Teil einer weiterten, kleinen Trilogie über Erlebnisse während und nach einem Besuch beim Kieferchirugen. Hier findest du noch einmal Links zu allen Teilen:
- Erster Teil
- Zweiter Teil
- Dritter Teil
Das Wartezimmer war, zum Trotze dessen, dass es gerade einmal sieben Uhr war, als wir Peters kleinen Corsa hinter der Praxis geparkt hatten, schon brechend voll. An den Fenstern hing noch der Raureif des Frühlings, aber die Sonne hatte bereits eine Kraft erreicht, die den Leuten nahe bei den großen Glasscheiben Schweißperlen auf die Stirn trieb. Die halbe Stadt schien sich bereits versammelt zu haben, um sich störende Backenzähne oder chirurgische Fäden entfernen und künstliche Zähne einsetzen zu lassen.
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Bitte beachten:
Dies ist der zweite Teil einer weiterten, kleinen Trilogie über Erlebnisse während und nach einem Besuch beim Kieferchirugen. Hier findest du noch einmal Links zu allen Teilen:
- Erster Teil
- Zweiter Teil
- Dritter Teil
Unten an den Briefkästen schaute Tina schnell durch die Post. Die Werbung entsorgte sie gleich in die Tonnen vor dem Haus. Übrig blieben nichts als ein Normbrief mit Amtsstempel, der ihre Laune nur bedingt erhellen konnte, und die Zeitung.
Ich bin krank, sagte sie in Gedanken zu sich selbst, und es behindert meine Genesung. Sie stopfte den Brief in ihre Tasche, klemmte die Tageszeitung unter den Arm und schloß gerade den Briefkasten, als sie von oben lautes Gepolter hörte.
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Bitte beachten:
Dies ist der erste Teil einer weiterten, kleinen Trilogie über Erlebnisse während und nach einem Besuch beim Kieferchirugen. Hier findest du noch einmal Links zu allen Teilen:
- Erster Teil
- Zweiter Teil
- Dritter Teil
Aus den kratzigen Lautsprecher schmetterte Linda, die Sängerin der 4 Non Blondes, gerade ihr What’s up? durchs Wartezimmer. Ich öffnete die Tür der Praxis und ließ Tina hindurch. Fast war ich froh, dass sie nichts sagte, denn ich hatte keine Ahnung, wie ich ihr gegenüber treten sollte.











