Monatsarchiv Mai
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«Und dann eines Tages die Augen zu öffnen und nichts Besonderes mehr zu sehen.
Einfach aufzustehen.
Loszugehen.
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Ein Baum wäre nur ein scheiß Baum,
die Privatsender wären Bildungsinstitutionen
und jeden Sonntag würde man für den eigenen Lebensstil bezahlen.»
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Die Sonne ist mir eine alte Bekannte geworden. Wenn sie morgens schon vor dem Fenster wartet, noch ehe ich die Jalousien nach oben gezogen habe, fällt wenigstens die Einsicht, doch noch eine Runde vor mir zu haben, etwas leichter.
Denn nur allzu oft habe ich dabei zugesehen, wenn zuerst dein Lachen, dann dein Lächeln mit einem Mal verschwand. Und wie sich deine dunklen Pupillen, bei deren Anblick man glaubte, tief in deine Gedanken sehen zu können, immer und immer größer wurden, je mehr sich die Angst vor der Wirklichkeit in die ausbreitete. Die Angst davor, alles wieder einmal zerbrechen sehen zu müssen. Dass es doch alles nicht wahr sein kann. Nicht immer wieder, sagtest du und versankst, wie eine schwer Verwundete mit dem Rückem im Schutt deiner eingestürzten Welt.
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Zwei, die in ein paar Jahren wahrscheinlich irgendeinen Großkonzern leiten werden:
1: «Boah alder! Heute erstmal dick 1. Mai feiern!»
2: «Feiern?»
1: «Klar, man! Tradition und so.»












