Monatsarchiv Juni

  • Samstagnachmittag, Affenhitze.

    Gegen Mittag wachte ich, wie üblich, schweißgebadet inmitten meiner 35-Quadratmeter-Sauna im siebten Stock auf. Scheiße, immer noch kein Regen. Ich fühlte mich wie eine halbgare Presswurst im viel zu großen Darm, die sich nach der kalten Abschreckdusche sehnt, um endlich diesen wabbeligen Zustand zunehmender Paralyse überwinden zu können.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • “Liberty,” in case you’ve forgotten, is “the soul’s right to breathe, and when it cannot take a long breath laws are girded too tight. Without liberty, man is a syncope.”

    Good Will Hunting

     

    “Es handelt sich bei solchen Cochonnerien leider nicht einfach um Entgleisungen. Hier verdichtet sich der Ungeist, der die Politik der inneren Sicherheit beherrscht.”

    Süddeutsche: Heribert Prantl: Der artgerechte Staat

  • Das Philosophische Radio des WDR 5 behandelte am 01. Juni 2007 den bemerkenswerten Denker Émil Cioran und dessen Philosophie. Da ich ja schon einmal auf eine Sendung des SWR 2 mit diesem Thema hingewiesen habe, möchte ich es auch diesmal nicht versäumen. Es lohnt sich, dem Ganzen mal ein Ohr zu schenken, da inbesondere ein Augenmerk auf der Wirkung von Ciorans Philosophie liegt. Die Sendung versucht, ein wenig Klarheit in die Vertracktheit und stellenweise fast Widersprüchlichkeit der in den Aphorismen dargestellten Sichtweise zu bringen und gelangt dabei nicht zuletzt zu einer positiven Deutung der dunkelsten aller philosophischen Gedanken.

    Keinesfalls zu vergessen: via ras

  • Wenn Schmerz zeigt, dass man gelebt hat, zeigen Ungewissheit und Risiko nur, dass man es auch in Kauf nimmt, am Leben zu sein.

  • AWKWARD ANTIQUE GRAFFITO

    Alljährlich wiederkehrend: Drei Mulikultikinder in lustigen Verkleidungen machen drei Kreuze über den Haustüren, dass Weihnachten endlich vorbei ist und es morgens bald wieder zeitig hell wird.

    Polizei ratlos. Passanten erstaunt.

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    AUFSTEHEN, LOSGEHEN, WAS MACHEN

    «Ich habe diesen Virus im Kopf, dass ich alles furchtbar finde und mich deshalb nicht dazu aufraffe. Wenn ich es aber doch mache, dann ist es meist überhaupt nicht schlimm!», meint Graf Zahl, der spitzzähnige Mathestudent.
    Die Computergang horcht auf.
    «Selbst schuld, wenn du mit Windows rennst.», ruft einer der Heise-Kommentatoren von der anderen Seite.
    Großes Gejohle in der Nordkurve.

    Habe sie Linux-Autonome getauft. Skrupellose Diskettenschmeißer.

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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