Monatsarchiv November

  • Enttäuscht heimkehren zu den Träumen. Sie warten. Sind warm.

  • Rollkofferinferno rollt dahin,
    ein Traumland zu zerlegen.
    Davon und hinweg.

    Er flieht,
    wie ich floh,
    nichts wird ein gutes Ende nehmen,
    wenn es ausgeht,
    wie es ausging.

    Wundbrand und
    Starrkrampf -
    Rasierklingenpisse,
    Kopfkrebs,
    Blutersäcke,
    Eiteräpfel.

    Schreibst du einen Text,
    der dich selbst verletzt,
    so stirbt mit jedem Wort,
    einer seiner Leser.

  • Was bedeutet Leben? Wenigstens einerseits, sich über sich selbst zu wundern und hoffentlich irgendwann aufzuhören, festgefahrene Vorstellungen von Zukünftigem zu haben. Sie schmerzen nur.

  • Wir sind jung. Und halten es aus, jung zu sein. Wie lang halten wir es aus? Wie lang, bis es sich auf Arme, Beine, Rumpf und schließlich Kopf niederschlägt? Es läuft bereits wie durch ein Sieb. Immer schneller werdend. Wir schaufeln eifrig nach, um das Versiegen zu vergessen.

    Mit einem Knall einschlagen. Brennend da sein. Explodieren und verschwinden.

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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