The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Zur Erinnerung:
Pessimistisch sollte einen eigentlich nur stimmen, dass man seiner Menschlichkeit nicht zu entfliehen vermag, nicht einmal im Tode. Alles Andere erscheint gegenüber dieser Gewissheit belanglos.
Wieviele Leute haben ernsthaft jemals einige Minuten damit zugebracht, zu ergründen, was den Pessimismus ausmacht? Pessimisten hängt der schlechte Ruf nach, sie seien mürrisch, stur et cetera. All das mag nun stimmen oder nicht, spielt es doch aber eine untergeordnete Rolle. Aber sollte man nicht langsam darüber nachdenken, diesen Begriff etwas auszuweiten? Man müsste zu dem, was ich meine, nicht einmal vom pessimum abweichen.
Derzeit erleben Kultur- und Historienpessimismus eines Renaissance, Was in Büchern wie Kultur vor dem Kollaps? von Morris Berman, Das Ende der Geschichte und Das Ende des Menschen von Francis Fukuyama beispielsweise angeführt wird, ist die realistisch-empirische Beschreibung dessen, wovon Cioran, Schopenhauer und andere vor Jahrzehnten gesprochen haben.
Doch macht es den Pessimisten nicht zum übeltäter, selbst wenn er dabei ein Schwarzseher bleibt. Vielmehr wird ihm die Weitsicht zuteil, mit der er treffend leicht das erklärt, was er in seiner Zeit begonnen und nach seinem Tode nicht mehr enden sehen muss. Es nützt nichts, zwischen Welt und Mensch zu verallgemeinern. Genausogut könnte man, wenn diese Verallgemeinerung legitim wäre, Misanthrop und Philanthroph vergleichen, die sich einzig in dem Punkte treffen, dass sie sich mit dem Menschen beschäftigen. Eben diese Beschäftigung geht dem normalen Verständnis über den Pessimismus, wie auch jenem über dem Optimismus, ab. Diese Gemeinsamkeit mag die einzige sein, die auch diese beiden Stereotypen haben, doch trotzdem ist sie eine schwerwiegende.In diesem Punkt, den man ja großspurigerweise gern vernachlässigt, liegt auch die Verifizierung der Weltanschauung für sich. Wo Toleranz gepredigt wird, beisst man hier gewöhnlich auf Granit, wobei sie in besonderem Maße gerade hier angebracht wäre.
Ich möchte gar noch einen Schritt weiter gehen und die Pessimisten unterteilen. Derweilen gäbe es meiner Meinung nach gute und schlechte Pessimisten. Schlechte Pessimisten wären gleichzeitig auch besonders schlechte Misanthropen und Antrophobe, da sie in ihrer Selbstdefinition verharren, sich festfahren, bis sie schließlich gänzlich unbeweglich sind. Die anderen unter ihnen sind die Skeptiker, die meinetwegen mit einer pessimistischen Grundhaltung hinterfragen, aber keinesfalls stur darauf beharren wollen.
Ebenso könnte auch ein Optimist Skeptiker sein, jedoch ist diese Haltung meiner Meinung nach in heutiger Zeit etwas verblendet.Denn manchmal bekommt man das Gefühl, dass, wenn jemand krampfhaft versucht alles durch eine bunte Brille zu sehen, dieser sich nicht sonderlich von einem der schlechten Pessimisten unterscheidet.
Vielleicht jedoch habe ich die vollkommen falsche überschrift gewählt. Denn vielmehr hätte dieser Beitrag Bezüglich des Skeptizismus’ heißen müssen. Doch das ist nun zu spät. Wer immerhin bis hierher gelesen hat, der wird es wissen.












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