Kategorienarchiv Aphorismen
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Wie vielversprechend ist es, einfach drauflos zu laufen, wenn Explosivität noch längst keine Extraordinarität garantiert und sich Besonderheiten keineswegs durch persönliche Dynamik allein ködern lassen?
Vielleicht ist es dann genau das, was die Zerstörten von den Sich-Zerstörenden unterscheidet: Aufrichtigkeit, ohne sich zum Spielball der eigenen Umgebung charikieren zu lassen. Ist es das, was standhaftes Zerbrechen von barer Dramatik unterscheidet und letztlich rar macht.
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[…] und möglicherweise sind gerade jene, die dich einen Misanthropen nennen, diejenigen, die ihrem Gram vor den Anderen Luft machen müssen.
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Zwischen all der Ruhelosigkeit immer ein Wunsch nach Ruhe.
Im Unsteten immer ein wohlig warmes Gefühl ob des Stetigen.
Dem Chic des Ausgefallen das Spießbürgerliche entgegen setzen.
Und beides brauchen.
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Vielleicht muss man ganz zwangsläufig von vielen irgendwann enttäuscht werden. Vielleicht ist dies ein Fakt, mit dem man sich arrangieren, den man akzeptieren muss. Vielleicht. Und natürlich gibt es Ausnahmen. Ausnahmen, die aber nicht umsonst Ausnahme heißen und eben nicht Regel sind. Darum, dass sie sich abheben von dem ganzen Rest, bei dem es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich feinstes Verletzen zu großer Enttäuschung kulmuliert.
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Und ja, man muss sich nicht länger daran erinnern, dass es ein gutes Gefühl ist, wenn das Frühere so floskelgleich einmal nicht besser und das noch Kommende so vielversprechend ist.











