Kategorienarchiv Aphorismen

  • Leben, das ist ein Satz, der auf ein Fragezeichen endet.

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    Alles endet. Nichts von alledem, was irgendwann einmal begonnen worden ist, bleibt ohne das ihm entsprechende Ende. Tragischerweise ist dies in den meisten Fällen eine Katastrophe, über deren Sinnlosigkeit man sich erst dann klar wird, wenn man sieht, wie unbeeindruckt alle Welt davon bleibt.

  • Dass ich zehnmal soviel in einem Beitrag schreibe, wie es die Mehrzahl der anderen Leute tut, sagt auch nur, dass ich mich nicht präzise ausdrücken kann… oder, dass ich viel zu sagen habe.

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    Rauchen gefährdet die Gesundheit. Gut, denken gefährdet die Zufriedenheit mit sich und vielmehr noch mit der Welt. Man sollte aufhören zu denken und lieber mehr rauchen…

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    Ich habe soeben Vergangen ausradiert, Zeit wegrationalisiert. Mit einem Fön lässt sich fast alles vernichten.

  • Die Linguistik hat vielleicht doch endlich eingesehen, dass sie machtlos gegenüber der Intentionalität aller Texte ist …

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    Wir suchen jeden Tag nach einer allumfassenden Basismoral. Und quatschen von Individualität.

  • Seid ihr Huren oder Stricher? Vom Konsum gelähmt, für die Gesellschaft geschaffen!

    gesehen im Studentenwerk zu Potsdam

    Was den Europäern, allen voran den Deutschen anlastet, ist ihre Verbohrtheit auf Genauigkeit. Wer aber hätte tragischsten Melancholiker hervor bringen können als solch ein Land und dessen Brüder? Ein deutscher kann zwar nicht mit Worten umgehen, jedoch umso besser klagen.

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    Jede Windung meines Hirns birgt tiefe Schluchten. Jede klaffende Gasse zwischen zwei Wänden von Neuronenhaufen ist ein Grab, in das ich meine Träume werfe.

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    This guy was made of steel, has burned in fire and drowned in the sea,
    now he’s sitting in front of this mirror and says he is me …

  • An der Landesgalerie brachte ich in den Morgenstunden ein paar Minuten zu, als ich dem Spiel eines Mannes und seines Hundes zusah. Der kleine, schwarze Hund sprang ausgelassen auf der Wiese umher, sein Herr jagte ihn und ließ sich ebenso von dem Vierbeiner jagen. Ich stand dabei und besah ein anfliegendes Lächeln, das sich widerborstig in mein Gesicht drängte, musterte die beiden und konnte an nichts Anderes denken, als dass sie umso entleerter in ihr Heim zurückkehren würden, wenn sie bemerkten, dass dieses Moment nie mehr zu ihnen zurück kehren würde, bis ich wieder ins innerliche Wehklagen einstimmte und mich davon sang.

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    Lasterhafterweise fühlt man sich dem Tode nahestehend erst richtig lebendig.

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    Komischerweise fühlt man sich ausschließlich in Melancholie einbalsamiert erstmals dem Leben zugewandt.

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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