Kategorienarchiv Aphorismen

  • Leben als Strichliste. Wie schmerzlich wird jemand, der an Punkt angelangt ist , der ausweglos scheint, feststellen müssen, dass Gesehenes wenig Gewicht gegenüber Erfahrenem hat, dass ein Foto sich gut in einem Rahmen macht, aber ohne dazugehörige Erfahrung schlicht bedrucktes Papier ist.

  • Das Fortschreiten Anderer zu begreifen, ist fast zwangsläufig unmöglich für jene, die immerfort dieselben bleiben.

  • Bodenlose Enttäuschung ob der Gier vieler Menschen nach Attraktion. Eine gute Story, verpackt in feinste Verletzungen, wirkt anscheinend noch immer besser als die allzu oft wenig reißerische Wahrheit.

  • [...] denn vielleicht geht es gar nicht darum, sich zu vergleichen und zu messen, sondern vielmehr darum, mit dem, was man Anderen zum möglichen, aber nichtsdestotrotz ebenso fraglichen Vergleichen anbietet, zufrieden sein kann.

  • Sarkasmus, Ironie – die eisernen Vorhänge des Schwachen zum Schutze vor der hoch lodernden, faktischen Härte der Wahrheit.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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