The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Die Zeit hat heute seit neustem einen interessanten Artikel im Programm. “Die Bewerbergesellschaft” erzählt vom Leben für den Lebenslauf, von Bewerbungsratgebern und dem ewigen Zwist zwischen Personalbüros, die sich mittlerweile Recruiting-Abteilung nennen der Unternehmen und den kleinen Menschen, die sich für diese biegen, bis sie brechen.
Hoffen wir nur, dass es nicht so endet, wie in meiner Vorstellung. Wenn der kleine Enkel dann einmal die diplomierte
außer Dienst fragt, womit sie ihre Zeit verbracht habe. “Ich habe gearbeitet.” würde Sie sagen, und der Kleine würde ganz frech nachhaken: “Und sonst?” Hoffen wir nur, dass Oma nicht ausrasten würde, denn ihre Hingabe war ein echter Full-Time-Job. Verweis: Die Zeit - Die Bewerbergesellschaft
Den Schlüsselabsatz gibt es hier:
Früher lebten die Menschen ihr Leben, und hinterher versuchten sie, dieses in Lebensläufe zu packen. Sie erlaubten sich manchmal sogar ein Jahr nach dem Abitur, in dem sie erst einmal nichts Karrieredienliches unternahmen. Hinterher kaschierten sie diese Zeit, faselten in ihren Bewerbungen von »Sprachaufenthalten« und »kulturellen Projekten«. Sie lebten zuerst, dann kam der Lebenslauf. Heute ist es umgekehrt. Sie bummeln nicht mehr, auch nicht in den Semesterferien, sie studieren dafür im Ausland, was sie später vor Probleme stellt (Fernweh, Reisekosten, doppelte Haushaltsführung). Sie sagen: Das ist das Leben! Aber es ist nicht das Leben. Es ist das Lebenslaufleben.












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