The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Zwei Cappuccini, mehrere Luckies, ein aufgeschlagenes Moleskine mit einem Stift daneben, der nur zur Zierde da zu liegen scheint, so saß ich heute morgen in einem kleinen Café in der Innenstadt. Es reicht als Vorbote für einen Tag mehr als genug. Der heiße Sud zäumt meine Zunge, das Nikotin bewirkt mit etwas Glück bei den ersten zwei Zügen etwas, der Rest ist bloße Gewohnheit. Schön aber, dass es noch Alleen mitten im Zentrum gibt, kleine, schwarzgraue Straßen mit vom kurzen Regenguß bunten glitzerndem Kopfsteinpflaster und Ahornbäumen, deren rotes Laub sich der Jahreszeit entgegen auf den kleinen Erdinseln am Gehweg sammelt. Hier und dort hüpfte ein Blatt an vorbei, zwinkerte mir zu und zog mit galanter Drehung unbeirrt weiter seiner Pfade.
Nach einer Weile, ich wollte gerade doch noch den Stift zu Hand nehmen und wenigstens ein dickes Fragezeichen nebst einigen Tanzblättern zeichnen, da klopfte es plötzlich auf den Tisch, sodass ich ganz automatisch in einem hektischen Zug mein Sammelsurium mit dem Arm näher an mich heran zog, um dann einen kurzen Blick auf die verursachende Kraft werfen zu können. Die Augen kannte ich gut, nur das Restliche hatte sich etwas geändert. Die vormals langen Haare waren heute morgen kurz und schwarz gefärbt, nur bei genauem Hinsehen erkannte man einen gräulichen Schimmer in der Sonne.“Was ist los, so viel zu tun?” fragte ich. “Ja, sicher.” kam lakonisch zurück. Ich versuchte Luft zu holen, sog heftig etwas von dem warmen Dunst der Umgebung in mich ein, kam jedoch nicht über den Berg hinüber, sodass mir das entspannende Kribbeln nach einem tiefen Durchatmen nicht gestattet wurde. Nach einer Weile, die ich in meine Tasse starrend vor mich hingedämmert hatte, sah ich ihn wieder an. “Wir könnten tauschen!” schlug ich, mehr fragend, vor. “Hättest du denn Interesse daran?” “Hmja, nunja, vielleicht, das hätte ich mir vorher überlegen sollen, oder?” Mit einem Schmunzeln zwinkerte er mir väterlich zu. “Wenn du es ernst meintest, dann ja.” “Ja, sicher.” antworte ich absichtlich lakonisch. Meine Attacke hatte getroffen, ihr Ziel nicht verfehlt. Er versuchte das tränene Rinnsal auf seinen Wangen zu verbergen, aber ich hatte es schon bemerkt.
Ein kalter Luftzug fur durch die Straße, einige Borkenkäfer, die den halt verloren hatten, fielen krachend auf die Erde, dass mein vorderes Stuhlbein zu zittern begann. Die Retourkutsche war vorgefahren. Ein Diener öffnete die Tür des violetten Wagens und wir stiegen ein. Ich hätte schwören können, dass es von außen nicht mehr als ein kleiner Verschlag gewesen war, denn innen war er prachtvoll ausstaffiert und mindestens fünf Male so groß. Ich ließ mich auf ein weinrotes Kanapee sinken, er nahm in einem napoleonischen Stuhl Platz.\\
“Würdest du es machen?” “Was?” “Tauschen!” “Ja.” Ich reckte mich und schob mich an der Seidentapete in eine aufrechte Position, um meinem Ernst einen gewissen Rückhalt zu verschaffen. “Würdest du etwas anders machen?” Ich gähnte, und riss alle Pseudoernsthaftigkeit wieder ein. “Ich weiß nicht. Vielleicht. Ich könnte allem den letzte Stoß geben.” sinnierte ich. Es blieb eine Weile still, in einem Hinterzimmer pfiff ein Teekessel vor sich hin und pustete gelben Dampf durch die Gänge zum Kutscher hin. “Ich könnte aber auch hier und da ein wenig drehen und der Welt ein paar würdige Bewohner schenken.” Er lachte schallend. Ich wusste nicht, ob ich etwas Lächerliches oder Dummes gesagt hat, doch beschloss darauf zu beharren. “Stell dir vor —” begann ich und er ging dazwischen. “Habe ich!” prustete er. “Mehrere Male sogar. Aufgehangenen haben deine Leute sie, oder noch schlimmer, einfach nicht beachtet.”. “Trink deinen Tee.” hing er sachte befehlend an, während er mir eine weiss leuchtende Tasse entgegen streckte.Es war schon dunkel geworden, als wir wieder ausstiegen und uns verabschiedeten. Ich hob noch einmal an. “Wo waren wir?” Er zuckte mir den Schultern, “Im Wind, nichts Aufregendes.” und grinste vor sich hin, als er mein verdutztes Gesicht sah. “Arbeit, Arbeit, Arbeit” sagte ich noch mich abwendend mit einem Wink auf ein paar auf dem Tisch des Cafés verstreut liegende Skizzen für irgendwelche Geschichten, die eh nie fertig würden. “Ja” sagte mein Beisitzer verschmitzt “Das habe ich doch schonmal gehört!”












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