The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Kein Geringerer als Hermann Hesse feiert heute sein Jubiläum. Vor 24 Jahren verließ ein wirklicher Meister der Introspektion die Bühne, dessen Bücher sich wunderbar hintereinander einatmen lassen. Den Steppenwolf zu lesen heißt dabei nicht, sich von einer Seite zur nächsten zu hangeln, sondern nach ein paar Stunden festzustellen, dass es viel zu kurz, aber wahrscheinlich genau richtig so war. Vollkommen zu Recht Nobelpreisträger in der Sparte der Literatur, vollkommen zu Recht zur Ikone einer Generation geworden, aber leider auch zu Unrecht immer mehr vergessen, von seinen Gedichten ganz zu schweigen.
Dabei war es noch beruhigend, dass die lokalen Buchländen Unterm Rad auf Vorrat lagernd haben, da es, wie man mir sagte, glücklicherweise noch in den Gymnasien behandelt werde. Auch die Prüfungskommissionen zu den alljährlichen Abiturprüfungen der Länder scheinen ihn noch nicht gänzlich vom Plan gefegt zu haben. Wenigstens etwas.
Aber verlassen wir diesen Herren wieder mit dem letzten Aufruf, sich ruhig einmal mehr den Sinclair, Giebenrath, Klein oder Haller usw. aus dem Regal zu fischen. Es lohnt sich auf jeden Fall.













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