The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Heute vor 28 Jahren, am 17.10.1978, nahm sich der wohl aufgrund seiner Brachialität zu oft zu Unrecht vorschnell zum bloßen Misanthropen degradierte, große Essayist Jean Améry das Leben und beendete damit vorzeitig sein bedeutendes Schaffen.Schon früh durch faschistische Verfolgung, Folterung und Inhaftierung gezeichnet, prägte ebendies sein gesamtes Werk. Dabei sind es die reisserischen Titel seiner Bücher, die einem Blicke zwischen Mitleid und Furcht entgegen bringen, wenn man mit ihnen in der U-Bahn sitzt und den Schutzumschlag nicht wohlwissend zu Hause gelassen hat.
Oft vergessen wird dabei aber, Essays wie Jenseits von Schuld und Sühne, Weiterleben, aber wie? oder Hand an sich legen auch offenherzig zu lesen und sie nicht von vornherein abzufertigen. Denn selbst wenn sich Dinge wie latente Verbitterung und teilweise Resignation nicht leugnen lassen, so ist es verblüffend, wie humanistisch und philanthropisch manche Absätze doch gemeint sind.
[Einstehen für ein Recht auf eigens gewollten Tod als Form der Philanthropie, tolles Diskussionsthema]
Es lohnt sich absolut, sich seine Texte und Gedanken zu Gemüte zu führen. Zumal der zwar durchaus komplexe Stil Améry sehr schön ausgearbeitet und zu lesen ist.












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