The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Da wir glücklicherweise noch nicht ganz soweit sind, dass RTL2- und 9Live-Helden die Medienpreise erhaschen, finde ich es sehr schön, dass gerade Jan Fedder mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler für seine Hauptrolle in Der Mann im Strom geehrt worden ist.
Jetzt, wenn man sich ein wenig in das Thema einliest, mag der Eine oder Andere Einspruch dagegen erheben. Aber Nichtsdestotrotz freut es mich, dass dieser Film, frei nach der Romanvorlage von Siegfried Lenz, besser gesagt der Darsteller des Protagonisten, diese Ehrung erhalten hat. Denn wer nicht Dirk Matthies aus dem Großstadtrevier kennt, der etwas Entscheidendes verpasst, lässt sich von mir als multimediales Opfer zweifelsohne erklären.
Aber noch etwas zum Film. Lenz’ Roman stammt bereits aus dem Jahre 1957, dennoch hat er mit dem Buch ein Thema getroffen, dessen Aktualität wir uns heute noch nicht einmal erwehren können.
Es beschreibt den gealterten Bergungsinspektor und Hafentaucher Hinrichs, der seine Ausweispapiere fälscht, um zehn Jahre jünger bessere Chancen auf eine Anstellung und soch auch auf die Ernährung seiner kleinen Familie zu haben. Hinrichs ist ein Vorbild für seine Kollegen, denn er arbeitet mustergültig und mutig für seinen neuen Chef.
Doch er merkt schnell für sich allein, dass er zu alt für diese Arbeit geworden ist, doch will er die Beklemmung unter Wasser und die große überanstrengung um alles in der Welt nicht wahrhaben. Seine Tochter bandelt währenddessen wieder mit ihrem Ex-Freund an, der langsam aber sicher auf die kriminelle Schiene gerät und sie zuvor schwanger sitzen gelassen hatte. Langsam aber sicher eskaliert die Situation. Die Tochter wird von einem von Hinrichs Arbeitskollegen gerade noch davon abgehalten, ihrem Leben mit einem Sprung in die Elbe ein Ende zu setzen, ihr Ex-Freund verstrickt sich immer mehr in die falschen Kreise und es kommt zum Fiasko während einer Aktion, bei der er viel Geld aus einem auf Grund gelaufenen Schiff klauen will.
Dazu kommt noch, dass Hinrichs Ausweisfälschungen ans Licht kommen.
Dieser Film ist nicht nur von der Handlung her, sondern auch athmosphärisch ganz großes Kino. Graue Wolken, die sich in den Krangestängen des Hamburger Hafens verfangen zu haben scheinen, dazu ein echtes Original ,mit Augen, aus denen nachdenklich all seine Erinnerungen singen und dunklen Haaren, in denen jede Strapaze eine graue Strähne hinterlassen hat. Er stellt großartig die beiden Seiten aus schnellem Leben jenseits des Kais und der Ruhe ab dem ersten Kubmeter Wasser dar, die in oftmals schnellem Wechseln, mal gewaltig, mal resginierend von heute noch aktuellen Problemen erzählen.
In diesem Sinne,
Glückwunsch, Jan Fedder!












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