The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Vor zehn Jahren machten ihn Brandenburger Neonazis zum Krüppel. In einem Jahr will er sich das Leben nehmen.

    So betitelt heute der Tagesspiegel die Geschichte von Noel Martin. Soll man diese Geschichte nun einfach nur lesen, um über sie informiert zu sein, denn Probleme mit Rassismus haben wir ja nicht, oder sollte doch lieber ein bisschen Schuldbewusstsein, besser noch Wachsamkeit, zurückbleiben, denn insgeheim kennt man es vielleicht doch?

    “Sie sind zu meinem Geburtstag jetzt an diesem Sonntag und auch zu meinem letzten im nächsten Jahr hier zu mir nach Hause eingeladen. Wenn sie echte Männer sind, stehen sie für ihre überzeugung ein und diskutieren.”

    Ob bei diesem Satz von Noel Martin über die Täter Selbstironie oder Verbitterung die Grundierung bildet? Wohl von beidem etwas. Aufregend wäre, zu wissen, ob die Gewissheit vom eigenen Tod die Schmerzen lindert und nicht doch noch ein wenig Erträglichkeit mit sich bringt.

    Dass die Sache zu harmlos, schon zu normal klingen könnte, darüber müsste man sich wohl am meisten sorgen.

    Link zum Artikel:
    http://www.tagesspiegel.de/dritte-seite/archiv/20.07.2006/2668068.asp

    Gefunden bei: http://bov.antville.org/

KOMMENTARE / 2 MEINUNGEN

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[...] mögen sich noch an die Geschichte von Noel Martin erinnern. Gerade eben stieß ich auf Neuigkeiten in seiner Sache, die der Tagesspiegel schon am [...]

6. Juni 2007, Noel Martin verschiebt seinen Freitod » Neunzehnhundert.org :: Neue Introspektiven
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Ich bin schockiert über alles, und muß seit langer Zeit wieder weinen, Was für eine Welt,

11. September 2007, Dennis

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