The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Es gibt ein T-Shirt mit der Aufschrift code poet im Internet zu kaufen. Früher fand ich es immer ganz witzig, aber vor ein paar Tagen, während eines Spaziergangs, wurde mir klar, dass der Aufdruck eine falsche Aussage ist.

    Es wird ein kleiner Ausflug in die Sprachwissenschaft nötig sein, um diese meine These etwas zu untermauern, bzw. die Unmöglichkeit direkter Poesie mittels Programmiersprachen etwas zu unterstreichen. Dabei möchte ich mich, auch wenn ich mir bewusst bin, dass es nur eine Theorie ist und selbst diese nicht fehlerfrei sein kann, auf die überlegungen von Ferdinand de Saussure stützen.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Spätestens, wenn man einmal erschlagen durch ein paar Nebenstraßen geschwankt ist und daran dachte, dass man vom Leben als Geschenk spricht, beginnt man sich zu fragen, warum man dennoch Sklave ist.

  • Ich kenne nur wenige Worte, die mit einer solchen Selbstverständlichkeit benutzt werden, wie all jene, die etwas schwer zu fassendes bezeichnen, so paradox und nicht passend das auch klingt. Abgesehen vom Bullshitprinzip (im Deutschen wohl am ehesten mit Mist zu vergleichen), aber das ist zudem ein anderes Thema, verwendet man gemeinhin unheimlich gern gerade die Begriffe, über die sich Philosophen aller möglichen Länder seit Unzeiten den Kopf zerbrechen und mit welchen Philosophiestudenten in Diskussionen nur so lange um schmeissen, bis man einmal nachhakt und keine Antwort mehr bekommt. Heute spuckte mir vorallendingen der Begriff “Liebe” im Kopf herum, da ich ihn irgendwo am Morgen aufgeschnappt haben muss, jedoch kam ich bei genauerer Betrachtung nicht so leicht zu einem Ergebnis, und selbst jenes, unter welchem ich dann später inne hielt, ist prinzipiell keines.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Der Unmut, welchen ein Misserfolg nach sich zieht, ist ein Aphrodisiakum, ein Orgasmus aus Weltschmerz und Paradoxie. Nur wer hierin badet, weiß, wie es schmeckt zu verlieren.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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