The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Warum passiert hier so wenig? Weil ich fast gestorben wäre. Im Baggersee. Im ostfriesischen Leer. Aber der glorreiche Andy Strauss hat mich gerettet. Ein Dankesvideo.
Edit (weil Einige tatsächlich fragen): Das mit dem Ertrinken ist natürlich Spaß. Ein Silbernes Rettungsschwimmerabzeichen hat Andy Strauß aber trotzdem. Und Julius Fischer mag ich eigentlich auch.
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Es ist ein verfrühter Sommertag, der nur auf dem Kalender noch zum verspäteten Frühling gehört. In der Straßenbahn ist es heiß, die Fenster sind kreisrund beschlagen und schwer atmend überlege ich, welche der Mitfahrenden ohne Weiteres dazu fähig wären, jemandem sämtliche Knochen zu brechen und welche von ihnen es schaffen könnten, jemanden psychisch zerbrechen zu lassen.
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Wie weit weg alles erscheint und wie die Entfernung wächst mit jedem Kilometer, den man wieder unterwegs ist. Zwischen mehreren Welten zu springen, dabei der ewige Wunsch nach Ruhe in der Hektik und das immer währende Sehnen nach Dynamik im Stetigen. Vielleicht kann man aus der eigenen Dialektik gar nicht ausbrechen, außer man nimmt es in die eigene Hand.
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Jeder von uns ist besser als die Anderen. Überall werden wir gemessen, bewertet und in Raster gedrückt. Wir werden gezählt, bestimmt und einsortiert. Es kotzt uns an. Aber alles, was wir tun, ist mitzumachen, uns über- oder unterzuordnen, mitzuzählen und mitzumessen. Sind wir nicht länger stolz genug, für uns einzustehen, oder sind wir nur zu genügsam geworden? Wir leben dahin und sind allein damit beschäftigt, Rechtfertigungen für das zu finden, was wir tun, um uns möglichst abzuheben vom Rest. Denn es ist leichter, sich im “eigentlich” und “aber” fläzen, statt zu versuchen, sie ganz zu streichen. Nur was uns dabei entgeht ist, dass wir nichts Anderes tun, als bloß unser Leben zu konsumieren wie eines jener Dinge, die wir tun, um anders, besser, als jene unbestimmten Anderen zu sein.
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“Langweilt dich der Sommer irgendwie?”
Julia steht in der Tür, nachdem sie, wie sie es immer macht, nur kurz angeklopft und danach gleich die Tür aufgerissen hat. Sie schaut mir in den Rücken mit ihrem durchdringenden Blick, ich hocke am Schreibtisch, in der Linken eine Zigarette balancierend und auf die wenigen Zeilen des Vormittags schauend.











