The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
-
Leipziger Volkszeitung: Zettel von der Klassenschönsten (07.10.2008)
[…] AndrĂ© Herrmann trug sympathisch und schnell eine Episode aus seiner Grundschulzeit vor. Unter dem Motto “Meine Vergangenheit muss mir nicht peinlich sein” erinnerte er sich der Liebe von Josefine. Die Klassenschönste hatte ihm einen Zettel zugesteckt, und der achtjährige, noch nicht bindungsbereite AndrĂ© daraufhin angstvoll in die Zukunft geschaut.[…]
[…] Zur Belohnung erreichte er [Jens Kassner]. das Finale, das nach jeweils einer weiteren Geschichte alle drei gewannen. Die Zuhörer und auch Moderator Mathias Spengler konnten sich einfach nicht entscheiden. […]
Leipziger Volkszeitung: Szenen einer Beziehung (12.08.2008)
Da vorn steht AndrĂ© Herrmann und erzählt, was ihn so richtig stört: sein Leben als Student. oder besser: das Leben der Anderen, die als Muster-Monster in Streifenpullis durch die Uni rennen und sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern - ihr Profil bei MySpace, um ihr Pseudo-Sein. Herrmann schreit, windet sich, seine Stimme überschlägt. Vor ihm hängt ein junges, urbanes Publikum auf Klappstühlen, trinkt Bier und amüsiert sich. Eine Leipziger Bühne. 150 Zuschauer kamen am Sonntag zur Pferderennbahn am Scheibenholz - zum ersten Open-Air-Poetry-Slam in Leipzig. Sechs Bühnenpoeten lasen Gedichte und Kurzgeschichten-Prosa vor.
Auf Slams verschmelzen Literatur und Unterhaltung. Die Bühnenpoeten beschreiben Szenen des Lebens. Dabei verpackt sich der Alltag in Sprachbilder, die Realität wird literarisch überspitzt. Statt hermetischer Lyrik sind es Texte, in denen die Wirklichkeit ironisch gebrochen wird. Aber auch Gesellschaftskritik schwingt in den Zeilen. Wenn Herrmann von depressionshemmenden Konsumtempeln sprich oder in “Die Hirserevolution” über Studenten, die auf einen Anti-Globalisierungsmarkt Zimtlatschen kaufen, “weil sie irgendwo gelesen haben, dass die Revolution im Kleinen beginnt”. Sie gehen auf Demos gegen Kapitalismus und müssen unbedingt bei McDonalds vorbei. Allesamt schlendern sie kritiklos auf aufgetreten Pfaden, das ist der Vorwurf. […][…] Am Ende siegt in der Gunst des Publikums, das per Applaus den Gewinner des Abends bestimmen kann, das Absurd-Komische: Das Due “Totale Zerstörung” mit Julius Fischer und AndrĂ© Herrmann. Minutenlang haben sie einfach Gewürze besungen und Lachanfälle ausgelöst - Gaga-Humor mit schrägen Texten eben.
Ostfriesen Zeitung: 150 Fans kamen zum Poetry Slam (13.05.2008)
[…] Als Duo wussten auch die Leipziger AndrĂ© Herrmann und Julius Fischer zu überzeugen. „Wir wollen mit Ihnen über Themen reden, die uns alle angehen”, sagte Herrmann. Und das taten sie in ihrem Beitrag „Totale Zerstörung” auch. Zwischendurch ging ihre Dichterlesung auch in einen Jazz-Song über  gespickt mit Gewürzbegriffen. [...]
Leipziger Volkszeitung: Knotenpunkt Literatur (25.04.2008)
[…] Die Lesebühne Schkeuditzer Kreuz sei wie der namensgebende Verkehrsknoten ein Platz, “an dem Leute aus verschiedenen Richtungen zusammenkommen”, erklärt Christoph Graebel. […]
[…] Der junge Slammer AndrĂ© Herrmann sieht ebensfalls gespannt in die Zukunft. “Im Gegensatz zum Slam ist das hier eine andere Schiene”, sagt er. Bei den als Wettbewerben funktionierenden Slams könne man zum Beispiel keine “harten Liebesgedichte” bringen, wenn man weiterkommen wolle, und auch keine längeren Sachen, wegen des Zeitlimits. Auf einer Lesebühne hingegen ginge das. [...]
Lizzy Online: Erste Leipziger Lesebühne baut an ihrer Premiere: Schkeuditzer Kreuz vereint sieben Recken ohne Flugangst (25.03.2008)
[…] Ortstermin in Horns Erben in der Arndtstraße 33 für die erste Lesebühne in der Region, die sich an hochberühmten Vorbildern etwa in Berlin orientiert. Kleiner Unterschied: Auf ihre Weise sind sie schon alle berühmt. AndrĂ© Kudernatsch, Moderator der nach ihm benannten Kautsch und Autor des Krimi-Splatters “Deadly Slippers”, Michael Schweßinger, der Volkserforscher aus Lindenau, der mit “In darkest Leipzig” für Aufsehen sorgte, oder Kurt Mondaugen, der Bursche, der mit seinen Lese-Shows auch vor Bärten des Propheten nicht Halt macht. In der Leipziger Lese-Landschaft sind auch Hauke von Grimm “Zerberus Grimmklang” auf Radio Blau) und Julius Fischer (Mitglied auch in der Dresdener Lesebühne Saxroyal) schon bekannt, der eine sogar als “Revierköter” , der andere als fleißĂger Teilnehmer an Poetry Slams. Her Graebel hat sich bislang eher mit Drehbüchern dzurchgeschlagen und AndrĂ© Herrmann studiert noch fleißig Politikwissenschaft. Zuweilen slamt er auch gern einmal. [...]
Thüringer Allgemeine: Ein Mikro, fünf Poeten (05.02.2008)
[…] Nach der zweiten Runde konnte jeder Zuschauer seinen Favoriten mit einer Wäscheklammer markieren, wodurch es zu einem finalen Stechen zwischen den Leipzigern Julius Fischer und AndrĂ© Hermann kam. Kurz nach Mitternacht fanden die Wortspielereien ein Ende und der zweite Eisenacher “Poetry Slam” seinen Gewinner. Für seinen urkomischen Text zum Thema Wohnungssuche erhielt AndrĂ© Hermann letztlich einen liebevoll gebastelten Pokal. […]
Thüringische Landeszeitung: Wackelnde Silikonbrüste (05.02.2008)
[…] AndrĂ© Hermann aus Leipzig ist der Experte für schräge Schnellsprech-Lyrik, er lässt einen Weihnachtsmann kotzen und Silikonbrüste wackeln. Bei ihm ist auch Zeitkritik in den Texten versteckt, beispielsweise wenn er sich über den Blödsinn von Ein-Euro-Jobs und Privatsendern auslässt. Herrlich seine ideenreichen Umschreibungen: Da wird der Verlauf eines Abends im Wischeimer resümiert, der Ausschnitt der RTL-2-Moderatorin passt proportional zum Niveau der Sendung und Geräusche entsprechen einem dahin siechenden Moschusochsen. […]












ANTWORTE / SAG DEINE MEINUNG