The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Nach einem recht großen Ansteigen der Suchanfragen in puncto Neunzehnhundert.org ist es wohl wieder einmal an der Zeit, hier einige ausgewählte Begriffe auszustellen. Die Phrasen sind wie immer gruppiert und mit einem kleinen Kommentar versehen.
- cioran beckett freundschaft: Cioran und Beckett waren in einer Hinsicht befreundet, obgleich Beckett letztenendes den Bezug zu Ciorans Pessimismus verloren haben muss. Einige schöne Zeilen dazu gibt es auf PlanetCioran.com (englisch).
- herr lehmann dönerbude: Die Szene in der Dönerbude beansprucht den wohl besten Dialog des gesamten Buches für sich. Es tritt genau das ein, was Kathrin von Anfang an prophezeit hatte, indem sich offenbart, dass Herr Lehmann eben doch anders ist, als all die Anderen.
- leben für den lebenslauf:
lebenslaufleben: Eines dieser neuen Phänomene, die sich steter Beliebtheit zu erfreuen scheinen. Ein Leben für den Lebenslauf, Durchstarten, das Muster des Glücks? Sicher nur ein undankbarer Weg sich selbst gegenüber. - georg trakl schlaf: Auch eines der oft zitierten Gedichte Trakls. Einzusehen beim Projekt Gutenberg.
- alkoholiker-warum: Ich denke nicht, dass es die Existenz des Alkohols an sich ist, die Alkoholiker macht. Das wäre so, als suchte man sich den am nahsten Stehenden und zöge ihn zur Verantwortung. Das ist zwar ein breit genutztes Vorgehen, doch bestimmt nicht das Allheilmittel. Wie also wird man überhaupt irgendetwas? Indem man es zulässt.
- knastbilder:
terroristen plakat: Diese Plakate sind schon sehr interessant, aber nicht zu verwechseln mit den Informationsaushängen die neuen Passbilder betreffend. Die dargestellten Personen sehen zwar aus wie Schwerverbrecher, sind aber Leute wie du und ich. Potentielle Schwerverbrecher halt - so, wie es sein soll. - essensplan vordruck: [...] gibt es hier nicht.
- blackout:
die welt bei nacht blackout:
blackout november 2006: Greifbarer Realitätsverlust? (Ir)Realität? - leonhard frank die räuberbande interpretationshilfen:
die räuberbande leonhard frank interpretation:
die räuberbande interpretation leonhard frank: Der erste Ansatz zu einer Interpretation ist das Denken, nicht das Stöbern nach Ergebnissen Anderer. Jede Interpretation ist richtig, solang man sie belegen kann. Deshalb heisst es auch Interpretation. Sie unterscheiden sich allein in Qualität und Verbreitung. Aber schön, dass das Buch noch eine Rolle spielt. - was kann ich in in trauerbrief schreiben: Können ist gut ausgedrückt. Nichts, das nicht in einer Art geheuchelt oder plump klänge. Ich plädiere für einen guten Witz.
- grenouille psychologischer sicht:
jean-baptiste grenouille als künstler:
weshalb flieht grenouille vor den menschen:
plomb du cantal (interpretationsansätze):
das parfum im achtzehnten jahrhundert: Natürlich ist Grenouille, in dem Moment, da er perfektionistisch Parfums komponiert und für sein absolutes Parfum über Leichen geht, ein Künstler sondergleichen. In Bezug auf seine Methode, eben dafür zu töten, ist er gleichsam Mörder. Die Frage ist also, wo Kunst aufhört und Verbrechen beginnt, ob beides überhaupt miteinander vereinbar ist oder beide in gewisser Weise gar einander unentbehrlich sind.
Dass Grenouille auf den Plomb du Cantal kommt, um zu sterben, sollte dabei nicht vergessen werden. Geflohen von den Menschen, zu denen er sich aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten, des nicht vorhandenen Geruchs seiner selbst und den abstoßenden Reaktionen der Menschen ihm gegenüber, nicht zählt, legt er sich in eine Höhle und entgeht nur knapp dem Tod. Er erfährt seine Läuterung, indem er bemerkt, dass sein Gebiet das der flüchtigen Düfte ist. Er verbraucht sie zu schnell und nimmt sich fortan vor, Möglichkeiten zu finden, sie so lang zu konservieren, bis man sie bewusst einsetzen will. In diesem Sinne ist sein Vorgehen künstlerisch und seine Psyche auch ein wenig angerissen.
Es lohnt sich, über dieses Buch nachzudenken und nicht nur nach Interpretationen zu suchen. - gefühle:
gefühle testen: Das Gefühl, nichts fühlen zu können? Immerhin ein Gefühl.












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