The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Das Philosophische Radio des WDR 5 behandelte am 01. Juni 2007 den bemerkenswerten Denker Émil Cioran und dessen Philosophie. Da ich ja schon einmal auf eine Sendung des SWR 2 mit diesem Thema hingewiesen habe, möchte ich es auch diesmal nicht versäumen. Es lohnt sich, dem Ganzen mal ein Ohr zu schenken, da inbesondere ein Augenmerk auf der Wirkung von Ciorans Philosophie liegt. Die Sendung versucht, ein wenig Klarheit in die Vertracktheit und stellenweise fast Widersprüchlichkeit der in den Aphorismen dargestellten Sichtweise zu bringen und gelangt dabei nicht zuletzt zu einer positiven Deutung der dunkelsten aller philosophischen Gedanken.

    Keinesfalls zu vergessen: via ras

  • Kaum zu glauben, aber mittlerweile lassen sich nur noch die Spitzenplatzierungen der Suchbegriffe, mit denen man hier so eintrudelt, aufführen. Es sind einfach so viele geworden, dass die Liste auf eine Länge wachsen würde, bei der so oder so niemand mehr alles durchstöbern würde.

    Aus diesem Grund hier also nach einer Weile wieder einmal ein Blick hinter die Kulissen. So eine Art Zwischending aus den häufigsten und den schönsten Suchphrasen. Dank gilt natürlich all denen, die hier gestrandet sind. Hauptsache das Gefundene war irgendwie hilfreich. Wer weiß.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • In Anlehnung an die überaus hübsche Idee des daily cioran hier auch wieder einmal ein Nachschlag:

    In den Nächten, in denen man schlecht schläft, kommt ein Augenblick, wo man aufhört unruhig zu sein, wo man die Waffen streckt: eine Ruhe folgt darauf, unsichtbarer Sieg, höchster Lohn nach den Qualen, die ihm vorausgingen. Hinnehmen heißt um die Grenzen wissen. Nichts kommt einem aufgebenden Kämpfer gleich, nichts geht über die Ekstase der Kapitulation …

    Cioran: Gevierteilt, Suhrkamp 1991, S. 119

    Und ich kann mich nur anschließen: «preis für grössmögliche zitatfähigkeit auf den hundertdreissigerseiten eines werkes geht aaaaaaaaaaaaaaaaaan…..» (via ras)

  • Seit meinem siebzehnten Lebensjahr bin ich von einem heimlichen, unerklärlichen Leiden befallen, das meine Gedanken und meine Illusionen begraben hat. Tag und Nacht ein Kribbeln in den Nerven, das mir abgesehen von ein paar Stunden Schlaf keinen Augenblick des Vergessens gegönnt hat. Gefühl, eine immerwährende Behandlung oder eine nie aufhörende Tortur zu erleiden.

    Es graut mir davor, Jugendfreunde zu sehen, ebenso alle anderen, die zu gewissen Zeite eine Rolle in meinem Leben gespielt haben. Durch sie ermesse ich meinen eigenen Verfall oder den ihrigen oder meistens beides zugleich.

    Lavastine wird fast wahnsinnig vor Wut, kein Buch schreiben zu können. Wenn er keines schreibt, können wir - mit Recht - weiterhin behaupten, daß er ein außergewöhnlicher Mensch ist. Wenn es ihm aber wie allen anderen gelingt, eines fertigzuschreiben, können wir besagtes Urteil nicht aufrechterhalten.

    Emile M. Cioran

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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