The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Flickr: Thomas Hawk: Photoblogger
    Foto von Thomas Hawk

    Im Sport: Überleben heißt Wachsamkeit.

    Im Film: «[...] inability to cope with the forces in the world that he perceives to be threatening [...]» (Lillian Thurman in Donnie Darko)

    In der Philosophie: Misstrauen gegenüber der eigenen Wahrnehmung ob der Nicht-Feststellbarkeit von Realität.

    In der Musik: «[...] I watch from the other side. [...]» (Powderfinger: My Kind Of Scene)

    In der Malerei: «Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes. (Salvador Dalí)

    In der Literatur: Das ist ja höchst kafkaesk!

    In der Politik: Sicherheit.

    Im Idealismus: Freiheit.

    In der Psychologie: Paranoia.

  • Wer hat die Tagesschau gesehen? Göttlich!
    Viele beschweren sich ja, dass die Nachrichten zu dröge und langweilig sind, manche gehen sogar so weit, sich, wenn überhaupt, ihre tägliche Portion von den lustigen Privatsendern aufbauschen und panschen zu lassen.

    Das muss doch aber gar nicht sein. Wie es richtig geht, konnte man vorhin sehen. Heute hat man nämlich begonnen, den 12 Kilometer langen Sicherheitszaun rund um Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern zu bauen. 2,5 Meter hoch, 50 Zentimeter tief in die Erde, Bewegungsmelder, Kameras, Stacheldraht: alles, was die Herzen der Sicherheitsminister höher schlagen lässt.

    Das zeugt doch wieder einmal davon, wieviel Vertrauen man noch den Menschen und vorallem der eigenen Politik entgegen bringt. Der Mann vom Tourismusverband hat es besonders gut ausgedrückt. Natürlich werden Hundertschaften von Touristen kommen, um den schönen Zaun zu besichtigen, sowas muss doch gesehen haben! Schade nur, dass er danach abgebaut werden soll. Warum niemand auf die Idee gekommen ist, dass als Kulturgut zu vermarkten? Ich fände es treffend.

    Nicht umsonst heiß dieses komische Buch ja “Schöne neue Welt”, nicht wahr?

1 2 3 4 5

WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

Überall / Auftritte

letztens / neuste Einträge

damals / vor Jahren

begehrt / beliebteste Einträge

Ausgrabung / zufällige Einträge

Kondolenz / letzte Kommentare