The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Es war paradox. An einem Punkt, an dem sich alles ändern sollte, schien niemand überhaupt Notiz davon zu nehmen.
Tarek stand auf der Brüstung des Dachs eines Konsumtempels im Stadtzentrum. Der Wind strich ihm langsam ums Gesicht, pfiff durch den Dreitagebart, dass es ihm fast ein Lächeln abrang und verfing sich in seinen Haaren, aus denen die Strömung große Büschel in die Aufrechte hievte. Es war nicht länger kalt für ihn. Sie hatten sich arrangiert, Tarek und die Kälte.
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Es herrscht Ausnahmezustand. Nicht weit entfernt böllern sich die Ersten ins Delirium. Böllern sich die Finger ab. Finger, die auf den Wegen liegen, mit gesplitterten Nägeln und blutigen Abdrücken.
Trinken Bier und Schnaps, um das alte Jahr zu vergessen. Reden uns ein, vergessen zu können, obgleich wir uns nur nicht erinnern. Bier und Schnaps. Trinken wir. Aber vergessen nicht.
Lassen uns treiben. Wir lassen uns treiben. Und suchen doch nur einen Halt. Denn jedes Bisschen Ab ist immer ein Dazu, uns perspektivieren zu wollen. Kleine Kinder, die immer auf das Nächsthöhere schauen, mit glänzenden Augen.
In unseren Köpfen wie in den Straßen – Ausnahmezustand. Wir teeren die Straßen mit Blut. Wir bluten die Straßen. Wir verbluten. Und liegen auf den Straßen. Ausgehaucht und glücklich, einmal eskaliert zu sein.
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Sich oder das, was man zu sein glaubt, wiederzuerkennen zwischen all jenen, die man die ganze Zeit über ist, zwischen denen man wechselt, die sich überlagern, angreifen, zerstören und viel zu oft vor allem widersprechen. All dies kann wahrscheinlich erst dann möglich werden, hat man sich auf ein vorherrschendes Selbstbild geeinigt. Aber eben dann gäbe es die gesamte Fragestellung nicht länger. Ein unbefriedigender Zirkel, wenn der das Gelöst-Sein eines Problems gleichzeitig in der eigenen Lösung begründet liegt. Insbesondere dann, wenn das Problem schwerwiegend ist.
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Glücklicherweise wohnte ich schon seit einiger Zeit mit Johannes und Jana zusammen, anderenfalls möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie es womöglich allein geendet hätte. Man hört es ja immer wieder, wenn man sich mit Dutzenden von Schreiberlingen umgibt. Dass es ein Tanz auf schmalen Graden und gefährlich sei. So war ich, ohne es zu bemerken, in den Sumpf der Schreibwut abgerutscht.
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Dass auf jedes Hoch auch immer ein mindestens genau so langes Tief folgen muss, hätte allen voran ich am Besten wissen müssen. Aber trotzdem sind wir unterwegs, sitzen in der S-Bahn und tingeln dem Abschluss, Abschuss, wie auch immer man es sich vorgenommen hat, entgegen.
Wir kahnen in die Nacht hinaus, um der eigenen, neujährlichen Enge zu entfliehen. Ohne es wahr haben zu wollen, sind wir längst gefangen in jener Regelmäßigkeit, die es früher edel galt zu hassen, sind unterwegs, zu finden, wonach wir suchen und uns darüber klar zu werden, was das wiederum sein mag.











