The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Am Hauptbahnhof angeschaut werden,
oder es zumindest ständig glauben.Unterwegs sein.
Keine Zeit haben.
Mit dem ICE gern durch Gohlis fahren,
dabei die staunenden Blicke der Weiterfahrenden betrachten.Die Zwickauer Straße für literarische Szenarien ungeeignet finden.
Immerzu die Sache mit der Mail-Adresse erklären müssen.
Beim Public Viewing euphorische Menschen in den Kneipen viewen.
Das Plastikblumenarrangement vor der HGB nicht verstehen.
Angst vor Sushi haben.
Nach Hause laufen und die Quietschgeräusche aus Schlafzimmerfenstern zählen.
Das Klemmbrett so schön hoch halten.
In Franken Franken fotografieren.
Versuchen, Kaffee-Derivate in Lützschena zu trinken.
In Stötteritz falsch abbiegen. Immer.
Die Fußgängerunterführung bei <schwedisches Möbelhaus> meiden.
Blogger in südvorstädtischen Videotheken sehen.
Die Stimmung an das Wetter koppeln.
Auf Häuserdächern bis zum Clara Park laufen,
Schuhe verlieren.Kennen contra Verstehen stellen.
Anger-Crottendorf sehen, weiterfahren.
Dasitzen.
Sorgen.
Durchhalten.
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anfänger
anfänger
anfänger
sagen sie
immerzu
wenn du zweifelstdiese globalisierte welt
mit prioritätspisse
mit berufsblödsinn
mit mobilitätsmist
mit corporatekacke
mit skillsscheiße
mit abilityarschlecken
und glücksgegnernund die stadt verliert
eine ihrer säulen
die tage werden spröde oder
nur ichund falsch steigt die Sonne
in den himmel
während es dunkel bleibt
in mirund wie sollte man tun
wenn alles wegbricht
als sich einzulassen oder
einfach abzuwartenund wie nicht ängstlich sein
wenn es so gut ist
dass es wie geträumt ist
nur echtund du kommst zurück
wie der frühling
hast ihn im gepäck oder
er dichja
ja
ja
es drauf ankommen lassen
trotz angst
gerade deshalb
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Wie mich die Gesellschaft als Punching-Ball missbraucht
Man sollte nicht nachts um 1 Uhr noch auf die Idee kommen, zwei Kannen Kaffee trinken, das wissen Steffen und ich spätestens jetzt ganz genau, da wir nach der Lesung in dem kleinen Backstagekabuff sitzen und gegen die Müdigkeit ankämpfen. Wie wir den Slam am Abend überstehen sollen steht in den Sternen.
«Wollen wir uns noch ein wenig die Messe angucken?», frage ich.
«Ja.», sagt Steffen.
Ohne jede Bewegung bleiben wir sitzen.
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Vielleicht muss man ganz zwangsläufig von vielen irgendwann enttäuscht werden. Vielleicht ist dies ein Fakt, mit dem man sich arrangieren, den man akzeptieren muss. Vielleicht. Und natürlich gibt es Ausnahmen. Ausnahmen, die aber nicht umsonst Ausnahme heißen und eben nicht Regel sind. Darum, dass sie sich abheben von dem ganzen Rest, bei dem es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich feinstes Verletzen zu großer Enttäuschung kulmuliert.
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Warum ich eigentlich ganz normal bin
Steffen und ich stehen im Shuttle-Bus, der uns zum Messegelände bringen soll. Während er sich über die dreisprachige Ansage der Haltestellen amüsiert, habe ich Angst. So müssen sich Tokio-Hotel-Fans fühlen, denke ich: unverstanden, hilflos, eingeklemmt zwischen Teenies und deren Eltern, gefangen in einer fremden Welt.











