The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Unmenschlich? Nein, wirtschaftlich!
Aber die Chinesen zur Einhaltung der Menschenrechte ermahnen.19 unglaublich beschämende Einzelfälle aus dem Hartz-IV-Moloch.
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Donnerstag, 16:30 Uhr, Feierabend.
Am Morgen hatte mein Chef noch vor versammelter Mannschaft eine kleine Hasstirade auf den kommenden Feiertag verlauten lassen. Lang und breit hatte er erklärt, dass wir ranklotzen und der Zeit voraus arbeiten müssten, um solche Geschäftsschädigungen überhaupt im Entferntesten ausmerzen zu können. Geschäftsschädigungen. Müdes Lächeln aller und darauf folgende Stille, als klar wurde, dass diese Hirnrissigkeit tatsächlich nicht bloß ein lahmarschiger Scherz gewesen sein sollte.
Danach war er in fünfminütiges Lamentieren über die Millionen von Aufträgen verfallen, die uns aufgrund dieses einen Freitags noch durch die Lappen gehen würden. Er wisse das nämlich. Er käme immerhin aus der Industrie! In-dus-trie!
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Wenn ich die Möglichkeit hätte, mir von einem meiner Verwandten irgendeinen Wunsch erfüllen zu lassen, so würde ich mir vielleicht einen kleinen Neffen wünschen. Er müsste ganz klein sein und mir bis zur Hüfte reichen, mit kurzen, braunen Haaren und einem Gesicht, das von den Beschwerlichkeiten des Lebens noch keinerlei Notiz genommen hat.
Man muss sich nur einmal vorstellen, was für einen Spaß man mit diesem kleinen, völlig unbeleckten Kerl haben könnte. Wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hätte, könnte man ihm so unendlich viel beibringen und ihm die Welt so zeigen, wie man selbst sie sieht. Ihm das Verständnis erleichtern und sich gleichzeitig seiner kindlichen Befreitheit bedienen, endlich wieder einmal ein paar ausgefallene Dinge zu tun.
Es gäbe da Vieles. Und ich glaube, ich würde unter Anderem Folgendes mit ihm tun:
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Als ich einen Sommer lang auf einem Reformbauernhof arbeitete, an den eine Wohngemeinschaft für geistig Behinderte angeschlossen war, die jeden Tag für ein Taschengeld entweder in den Gärten, im Stall oder auf den Feldern halfen, hatte ich oft mit dem verrückten Heinrich zu tun.
Heinrich war ein komischer Typ. Er war nicht behindert, aber trotzdem echt verrückt. Mit Mitte dreißig wohnte er in einem ein paar Kilometer entfernten Dorf bei seiner alten Mutter in einem verfallenen Haus und half auf dem Hof als Mädchen für alles. Ich schätze ihn auf gute 150 Kilo, mit seinem Vollbart und der ewig glimmenden Zigarette im Mundwinkel. Der Chefbauer hatte ihn schon ein paar Mal rausgeschmissen, aber irgendwie hatte er es doch immer wieder geschafft, wieder eingestellt zu werden.
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„Du hast dich gar nicht verändert.“, hatte das Mädchen gesagt, von dem er so eine zarte Erinnerung gehabt hatte. Weiße Haut, dünne Finger mit pfirsichfarbenem Nagellack und Haare, denen der eigene Duft als das schönste Parfum schon genügt hatte.
Aber das war vorbei. Der praktische Kurzhaarschnitt im typischen Stil der Ü30iger hatte buchstäblich kein gutes Haar an ihr gelassen. Wahrscheinlich hatten sich die Krähenfüße um ihre Augen just in dem Augenblick in die Haut gefräst, da die Idee zur Dauerwelle ihre Haut gelblich hatte werden lassen.












