The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Der jeweils einunddreißigste Tag eines Monats, wenn vorhanden, existiert nicht länger!

    Zur Förderung der Gleichberechtigung aller Monate bestätigt eine signifikante Mehrheit der Bevölkerung auf Basis der Habermasschen Konsenstheorie der Wahrheit die Forderung, den, wenn vorhanden, einunddreißigsten Tag eines Monats abzuschaffen und diesen, zwecks Schaffung einer monatlichen Gleichberechtigung, an andere, benachteiligte Monate zu spenden.

    Meteorologen verwirrt. Philosophen verzweifelt. Politiker stolz. Volk extatisch. Partitipationsrecht endlich voll durchgesetzt.

    Yeay!

  • 1. Etwas zum Nachdenken: Schäuble geht gar nicht.

    2. Da wir keine YouTube-Player einbinden wollen: Marc-Uwe Kling - Wer hat uns verraten?

    3. Danke für das ad-absurdum-Führen der Legislative. Ich zähle von nun an nur noch auf die Judikative.

  • Neulich war es wieder einmal so weit. Wir saßen in einer Kneipe, tranken Bier und als die ersten drei Flascheninhalte bereits fröhlich in unseren Rümpfen randalierten, wurden die Diskussionen auch schon heftiger. Die Mathematiker bestehen auf ihrem q.e.d. und möchten am liebsten jeden Satz unter Zuhilfenahme der Logik untersuchen, für die Philosophen kann es nicht abstrakt und feuchtfröhlich genug sein und ja, wir PoWis werden mit Fragen gelöchert, wie zum Beispiel:
    «Sag mal, der Präsident des Sudans, wie hieß der doch gleich?»
    «Präsident des Sudans? Woher soll ich das wissen? Heiße ich Brockhaus oder Wikipedia? Bin ich zwischen Buchdeckeln eingeklemmt?»
    «Du studierst doch PoWi, das musst du doch wissen!»

    Stopp. Halt. Ein für allemal. Jetzt. Aufgepasst:

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Dass die Tage kürzer werden und der Himmel immer dunkler, ist wahrscheinlich meine Schuld. Ich habe mich explodieren lassen, mit der Wucht des Knalls die Erde in bisschen auf ihrer Umlaufbahn entlang schlittern lassen und mit dem Rauch Herbst gemacht. Die fallenden Blätter stammen vom Kohlenmonooxid in der Luft.

    Zuerst hatte ich überlegt, einmal Wetterfrosch zu werden, diesen Plan aber bald wieder verworfen bei der Aussicht, mein Leben in einem Einweckglas aus Omas Zeiten zu verbringen. Da strebte ich eine Karriere in der ARD an. Als Kachelmann. Nur war der Posten schon vergeben. Da fragt man sich, was Neil Armstrong getan hätte, wenn die NASA schon einen Neil gehabt hätte.

    Wahrscheinlich hätte er es drauf ankommen lassen. Wäre alleine zum Mond geflogen. Auf eigene Faust. Und genau deshalb habe ich auch das Wetter gemacht. Mit einer komischen Einlage als Krähn, oder wie dieses Tier heißt, Gockel oder Hahn, zuerst die Nachbarschaft kurz vor dem Zubettgehen wieder aufgeweckt, gezündet und es Herbst werden lassen.

    Dann kam die Polizei. Doch die grün-braun gekleideten Leute, von denen die besser Bezahlten mittlerweile in hübscher Hardlinermontur umherpilgern, wollten nichts von meiner Karrieremisere wissen. Ich entschuldigte mich sogar beim Staatsanwalt. Der aber sagte, dass sei schon immer so. Mit dem Herbst. Genau wie mit dem Kachelmann. Der sei ja auch schon immer da.

    Da könne ich auch nichts dran ändern. Abgekatertes Wetterspiel. Trotzdem habe ich schließlich die Nacht auf dem Revier verbringen dürfen, um die letzten Brandungen der Aussicht einer Zukunft in barer Verzweiflung zumindest in hard gelineter Gesellschaft überstehen zu können.

  • In einer neuen Wut, die Welt allein mit Hilfe ihres Charmes zu bekehren, lässt Angela Merkel mit dem Rest ihrer CDU-Gang einen Werbespot gegen Rechtsradikalismus und den internationalen Terror produzieren. Er zeigt, wie sich glatzköpfige Mitarbeiter wieder Haare wachsen lassen, tanzen und böse Islamisten sich ihrer Bärte entledigen und öffentlich zugeben, zum Christentum konvertieren zu wollen. Die passende Musik dazu liefert Xavier Naidoo mit seinem neuen Hit Ich war ein Hasser. So hatte es ja schon zur Fussball-WM fast funktioniert, warum nicht auch in der Politik?!

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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