The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Immer und immer wieder die Frage, was besser ist. Die Resignation vor dem Zeitverlauf, es ganz einfach hinzunehmen, Stück um Stück zu vergehen, so wie die brüchigen Lichttupfer im Morgengrauen, oder die Zeit ganz einfach zu vergessen, wie einen missgünstigen Freund?
Es ist nur immer wieder dasselbe Gefühl, beim Schimmer der aufgehenden Sonne am Kai zu warten und den Tag längst wieder enden zu sehen. Beim Rufen der Möwen, das so kläglich klingt als jener Schrei, der seit Jahrzehnten in der eigenen Brust rumort. Tag um Tag und immerdar. Und nur das Wasser trotzt alledem mit seiner Stetigkeit, ewig periodisch gegen die Steinmauern zu klatschen, sich selbst Beifall zu spenden. In einem traurigen Theater.
Was man allen Menschen mit auf den Weg geben müsste: Niemals im Geiste müde zu werden. Um nicht mit 30 zu sterben und erst mit 70 beerdigt zu werden.
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Die Zeit der Selbstfindung ist keine verschwendete, sondern eine, die man den meisten Anderen voraus hat. Vorallendingen wird die Feststellung, dass man auf dem für sich falschen Weg war, umso bitterer, je länger man ihn gegangen ist.
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Bertrand Russells Wofür ich gelebt habe ist wahrlich die schönste Erklärung gleichzeitig für das Leben und für die Melancholie. Sie basiert auf einer Liebe, dem Erkenntnisdrang und Mitleid. Seine Exzessivität und Ausdauer konnte nur einem Mathematiker zu Gute kommen. Daneben Heines Fragen zu halten zeigt den innerlichen Akt, den Russell vollbracht und durchstanden hat.











