The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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«Ein Stuhl hat immer vier Beine! Mit dreien ist es ein Hocker.»
«Und mit zwei Beinen?»
«Keine Ahnung… Ein Unstuhl?»
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“Die Frage ‘Weiterleben – aber wie?’ ist darum keine von dieser Epoche uns gestellte. Sie ist die Grundfrage unseren Daseins; und das Orakel ist archetypisches Symbol. Wenn nun freilich das Verlangen nach dem Blick ins dämmrig verhängte Zukunftsland auch nicht spezifische Sache unserer Zeit ist, so kann man doch nicht leugnen, daß es heute sowohl dringlicher sich einstellt als auch legitimer auftritt denn je zuvor.”
Jean Améry - Weiterleben – aber wie?
“Herausforderung der Zukunft”, hieß es, und gleichzeitig “Mehr Freiheit wagen”. Aber manchmal muss man fast zwangsläufig am Schreibtisch innehalten und sich fragen, wie man noch um der Seele Labung willen Geschichten schreiben soll, wenn sich gleichzeitig das Politische mehr und mehr pervertiert, einem die Kehle zuschnürt und sich noch selbst dazu gratuliert.
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Es geht los. Köpfe rauchen. Die Stadt erstickt. Kleine Kinder platzen. Hunde bellen. Ersticken. Überall Fratzen. In Tagebüchern eingepfercht. Dieses Loslassen. Nur in winkenden Taschentüchern zu sehen. Wieder einmal vorbei. Davon. Wiedergeboren. Ausgespuckt weiterrollend. Es geht von selbst. Ohne jedes Zutun. Vollendet es sich. Und ohne Rücksicht. Geht es einfach immer weiter. Vorwärts und ohne zurückzusehen. Halt! Steine auf dem Weg. Drüberstolpern. Trotzdem lachen. Wir stehen dabei. Platzen womöglich. Sehen zu. Solang es eben geht. Platzen schließlich selbst. Cliffhanger, Norris und Scatman. Weggeschlossen. Aber mit offenen Ohren. Blutlachen vor den Türen. Kopkars on every corner. Sirren. Das Blau. Die Lache. In Rot. Und überall. Dabeigewesen. Nur gehört. Gehört es sich. Unerhört! Erhört es sich. Erhört es mich. Erhört es uns. Wir sind dabei. In Kopkars. Dänemark. Mark und Bein. Gehört es sich. Dabei zu sein. Und trotzdem. Leere. Ausströmende Luft. Ganz nach oben. Wieder fallend. Asche in den Haaren. Aber im Sommer immerhin grillen. Nicht lange zu leben. Darum grillen. Grillen auf Grillen grillen Grilleln auf Grillen. Eigentlich! Normalerweise! Wenn, dann ja. Aber nicht heute. Oder morgen. Erst einmal platzen. Dann nichts. Nur der Hunger. Er bleibt. Und Flieht. Weg und weit hinfort. Immerzu. Unerhört! Auf unerzogenen Köpfen stehen. Im Schnee. Dasein. Weiß sein, weise sein. Schneeanzug vergessen. Schlittenfahrt missglückt. Weise sein. Weiß sein. Wie Schnee. Auf Crack. In gelb und braun. Safari durchs Bewusstsein. Die Hügel entlang. Die Machete im Anschlag. Gedanken erlegen. Grillen. Zitate in den Schnee pissen. Denken, dass sie da wenigstens schmelzen. Gliedmaßen festhalten, abreißen. Bin leer. Bin laden.
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Ich habe eine Marktlücke entdeckt. Das sei ein guter Grundstein für eine Firmenneugründung, säuselt so mancher Ökonom.
Ich habe entdeckt, dass sich die Kaufentscheidung für oder gegen ein Buch schon mit dem Lesen des Titels derart beeinflussen lässt, als dass dieses über Erfolg (=Kauf) oder Misserfolg (=Nicht-Kauf) zu entscheiden vermag.Zum Illustration:
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«Der Satiriker ist ein gekränkelter Idealist.»
Kurt TucholskyAls hätte das vermaledeite Naturparlament nun die ganze Sache endgültig besiegelt, sieht es ebenso die Welt ein. Passend zum Herbst wechseln wir Farben und Meinungen. Mit den ersten Blättern fällt dieses bedrückende Gefühl von den Bäumen auf unsere Schultern hinab. Und mit dem ersten Schnee kommt die Resignation hinzu.
Nur ein seltsames Phänomen kämpft noch dagegen an: Super-Angie rettet die Welt!
Von ihr könnte selbst Chuck Norris noch etwas lernen. Ausdruckslos und blutleer entsendet sie 500 Schneekanonen in die Arktis und kurbelt nebenbei die PR-Maschinerie an, um Eisbär Knuts natürliche Heimat im Auftrag des schönen Scheins zu retten. Aller das immer Beifall klatschend in Begleitung von Wolle S., einem Badener Amateurfilmer, der die erste Kamera auf dem Nordpol installieren will. Man weiß ja nie…
Währenddessen verweben im Heimatland fleißige Mithelfer eifrig die vor Sorge triefenden Spenden der von der bemitleidenswerten Geschichte im Herzen getroffenen Bürger in die Steinkohlesubventionen der kommenden Jahre.
Flieg, Super-Angie! Flieg bloß weit genug weg! Und vergiss den Wolle nicht!











