The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • «Was ist das denn?»
    «Bohnensuppe.»
    «Die kann ich nicht essen.»
    «Wieso nicht?»
    «Hat ideologische Gründe.»
    «Was?»
    «Ja.»
    «Wie jetzt, �?�ja�?�?»
    «Na ich kann die nicht essen.»
    «Das hab ich schon verstanden. Was ich wissen will ist, warum du sie nicht essen kannst.»
    «Die erinnert mich an die Stasi.»
    «An die Stasi? Wie kommst’n darauf?»
    «Du kennst doch die halb verfallene Kantine in der Mariannenstraße? Die total verbarrikadiert ist?»
    «Das war ‘ne Kantine der Bahn …»
    «Ich weiß.»
    «Ja, und?»
    «Ich war da mal drin. Eitergelbe Wände, quiekendes Linoleum, dicke Frauen bei der Essensausgabe. Da gab’s Bohnensuppe.»
    «Und was hat das bitte mit der Stasi zu tun?»
    «Das war zu DDR-Zeiten damals. Also als ich da drinnen war.»
    «Falls du das nicht bemerkt hast. Die Stasi gab es auch nur in der DDR.»
    «Genau. Aber zu der Zeit sahen alle Küchen gleich aus.», ausladende Handbewegung, «Alle!»
    «Aaah ja.»
    «Also auch die von der Stasi. Was ich also sagen will: Ich kann die nicht essen. Zu viele Erinnerungen.»
    «Wieso sagst du nicht einfach, dass du keine Bohnensuppe magst. Das erspart viel Mühe.»
    «Ist ja eh kalt jetzt.»
    «Super, danke.»

  • Unheilbare Furcht vor Kot.
    Scheißangst, sozusagen.

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    “Das hab ich auch mal versucht, Tagebuch und so. Eine Brotkrumenspur durchs Pornohirn! Aber seit ich die Digicam habe, hat sich das erledigt. Du fotografierst einfach die Bierpullen und zählst jeden Tag nach. Das ist dasselbe, nur ohne verkrampfte Handgelenke.”

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    “Ich musste mich daran erinnern, dass es ein gutes Gefühl war. Anderenfalls hätte ich wahrscheinlich einfach nur dagesessen. So wie es immer läuft. Es läuft nämlich gar nicht. Es ist einfach nur da, mein Dasein.”

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    “Ich hab’s nie so mit Zeit gehabt. Vier Armbanduhren und immer noch Angst vor der Dunkelheit. Das ist doch entmutigend!”

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    Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und gilt ohne Unterschrift und Siegel.


  • Bild via Fefe

    “They that can give up essential liberty to obtain a little temporary safety deserve neither liberty nor safety.”

    “Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”

    Benjamin Franklin

    Lesetipp (auch die unteren Links beachten): Spiegelfechter: Staatsfeind Nr. 1

  • Leben heißt Freundschaft.

    Sprache ist Leben.

    Glück heißt Vernunft.

    Schwarz ist weiß.

    Und Licht ist keine Farbe.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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