The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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In der Unterführung. Ein kleiner Junge trottet lustlos hinter seiner Großmutter her, ein viel zu großes Baseball-Cap verwegen auf dem Kopf.
DIE OMA völlig entnervt: Ja, wir haben uns das früher auch gewünscht. Gleich Rentner werden. Aber das geht eben nicht.
TIMMY ohne Einsicht, halb fragend: Aber das müsste doch gehen …
DIE OMA brüllt: Nein Timmy, das geht eben nicht! Erst musst du arbeiten, dann kannst du an dich denken!
Ein Bauarbeiter schnappt diese letzte Aussage auf und wischt sich den glänzenden Schweiß vom kugelrunden Bauch.
BAUARBEITER gröhlt zurück: Mit schechzig dann, Timmy. Halt, Siebenundsechzig! Armer Kerl!
Die Oma und Timmy ab.
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auf einer Wildblumenwiese in Cordhosen
das Glück mit einem Kescher jagen
und einmal schon
an seinem Schweif gerochen
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im frisch gestärkten, weißen Leinenhemd am Morgen
einen großen Zug Waschmittel und Licht
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Wie wir uns mit unserer Welt wieder den dunkelsten der menschlichen Zeitalter nähern, darüber schreibt Harald Neuber sehr schön bei Telepolis:
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# wenn man am Morgen feststellen darf, dass der stockende, sieben Pfund schwere Tumor im eigenen Innern zum lächerlichen Husten verkommen ist
# ein starker Blick in die aufziehende Sonne nicht einmal mehr ein Blinzeln fordert
# das starre, alte Räderwerk, in dem man klemmte, plötzlich bei der kleinsten Bewegung schon zu bersten beginnt
# dann kann man sicher sein, der Freiheit wieder ein Stück mehr abgerungen zu haben
# wird die Zeit bis zum bald folgenden Sonnenuntergang nicht länger Last, sondern wieder Möglichkeit sein
# ist es zunehmend egal, ob Godot kommt oder nicht, denn erkönnte einem längst nichts mehr geben











