The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Friedrich Dürrenmatt

    «Aber schauen Sie, ich habe noch nie eigentlich für ein Publikum geschrieben. Das heißt, für mich waren immer Stücke - oder überhaupt jedes Arbeiten war eigentlich ein Versuch für mich, mir über die Welt klar zu werden. Also ich kann nicht für ein bestimmtes Publikum schreiben, weil es das nicht gibt. Ich meine, es ist ein Publikum, das ist ein Allgemeinbegriff. Und ich schreibe - streng genommen bin ich mein eigener Zuschauer. Man muss Ordnung in seinem eigenen Geiste schaffen. Das glaube ich, das ist Arbeiten.»

    So sagte es Friedrich Dürrenmatt, einer der größten deutschsprachigen Dramatiker, der vor sechsundzwanzig Jahren am 14. Dezember 1990 verstorben ist. Ein Mann, bei dem man sich fragen muss, was aus ihm geworden wäre, hätte er nicht das Schreiben als Alternativweg seiner Kunst gewählt, hätte er stattdessen doch beschlossen, sein Leben durch die Malerei zu finanzieren.

    Ein ernster Mensch, der einen guten Weg gefunden hatte, sich mit dem Leben und all seiner Paradoxie zu arrangieren. Einer, der dem Ernst des Lebens allein mit der Groteske noch begegnete. Mit seinen Dramen schuf er mehrschichtige Stücke, die mit ihrem eigenen Ernst geradezu meisterhaft zu kokettieren wissen.

    Wir denken an ihn.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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