The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Der Pflasterstein, den du nach einem ebenso vermummten Polizisten wirfst, entfesselt vielleicht 250 Kilometer weiter Schäubles Überwachungsstaat.
Dein friedlicher Protest ist wie Feuer unterm Hintern der Polizei.
Er lässt dich vielleicht sogar näher an den Zaun und selbst Falschmeldungen der Medien für alle absurd erscheinen.Denk immer daran: Du bist die GSG 9. Du bist der Stein.
Du bist G8. Du bist Deutschland.
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Sobald
# die Gazetten ausschließlich nach der großen Sensation suchen, um den Bürgern das zu zeigen, was die Politiker sie glauben machen wollen,
# sich Staat, Polizei und einige Demonstranten sich auf ein Niveau herablassen, dass sich von bloßem Kräftemessen, reiner Lust am gewaltsamen Aufeinandertreffen nicht länger unterscheidet und an schlimmste Zeiten erinnert,
# Deeskalation nur noch Ruhe vor dem Sturm bedeutet,
dann ist wieder einer der großen Pfeiler der Grundrechte von beiden Seiten erfolgreich zerschlagen worden. Nur ausbaden wird es allein eine von ihnen müssen.
An Tagen wie diesem fühlt man sich aus vielerlei Gründen wieder an bestimmte Sätze erinnert:
«Der Mensch ist zweifelsohne ein außergewöhnliches Phänomen, aber kein Erfolg.»
Émile M. Cioran
Dabei bräuchte es manchmal nicht viel, um soetwas zu widerlegen.
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Verehrte Leserin, verehrter Leser,
ich sehe es ja selbst, dass es sich hier in letzter Zeit meist um Politik dreht und das, was man mit Verlaub vielleicht Literatur nennen könnte, etwas ins Hintertreffen geraten ist. Das soll sich nach Möglichkeit bald wieder relativieren.
Doch um vorerst genau diese beiden Lager einmal ein wenig näher aneinander zu rücken, gibt es ja so schöne Texte, wie den von Hans Magnus Enzensberger, der heute bei Spiegel Online erschienen ist.«Glauben Sie mir, ich meine es gut mit Ihnen; denn Sie öden mit Ihren Veranstaltungen nicht nur die Bevölkerung an, Sie schaden auch sich selber. Wie die Geschichte lehrt, sind Okkupanten unbeliebt, und Sie legen doch gewiss Wert auf die Wertschätzung Ihrer Mitmenschen. Mein Rat wäre deshalb: Treiben Sie es nicht auf die Spitze!»
Link zum Text - Hans Magnus Enzensberger: Vorschlag zur Güte
Nachtrag I: Und das Geschleime unserer Bundesverkanzlerten, des runden SPD-Bärens und unsereres Innensinisters sollte schön im Lärm der geforderten, friedlichen Demonstrationen untergehen.
Nachtrag II: Das hier unterschreibe ich einfach mal.
Nachtrag III: Ab dem 26. Mai 2007 gibt das vierzehntägig erscheinende PDF-Magazin �??DER POLITIKER�?? erstmalig unter www.Der-Politiker.de. Hierbei handelt es sich um eine kostenlose und werbefreie Publikation, welche ausschließlich online erscheinen wird.
In der ersten Ausgabe, welche am 26. Mai erschienen ist, werden unter anderem folgende Themen behandelt:
- Die Bannmeile in Heiligendamm �?? ein heiliger Damm für die Sicherheit?
- Erderwärmung: Ist es schon zu spät?
- Globalisierung, ihre Folgen und die Zukunft
- Das bedingungslose Grundeinkommen
Außerdem gibt es eine G8-Sonderausgabe des Freitags, die hier zu beziehen ist.
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Wie wir uns mit unserer Welt wieder den dunkelsten der menschlichen Zeitalter nähern, darüber schreibt Harald Neuber sehr schön bei Telepolis:
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Foto von asvensson (Wortfeld.de)Sieht nach ziemlich viel Vertrauen in die eigene Sache aus, wenn man sich so abschotten muss, wie unsere internationalen Führer es in diesem Jahr in Heiligendamm zum G8-Gipfel tun.
So langsam kapiere ich auch
das 2. Selbstweihräucherungspapierden 2. Sicherheitsbericht, der dem komischen Mann, der unser Innenminister sein soll, lang noch nicht genug ist. Aber genau da ist Heiligendamm ja ein wunderbares Vorbild. Sperrt sie halt alle aus und verteilt Platzverweise, wenn sie immer nur Dinge sagen, die euch nicht in den Kram passen. Schließlich seid ihr die Führer. Und setzt alles daran, eure Untergebenen weiter zu veralbern.Wie hieß es doch so schön in der lustigen Du bist Deutschland-Kampagne durch Marcel Reich-Ranicki: «Aber einmal haben wir schon gemeinsam eine Mauer eingerissen!»
Ob das auch für Zäune gilt?
(Zu seiner Verteidigung: Marcel Reich-Ranicki hat sich übrigens schon von seiner Teilnahme an dieser Kampagne in der Dokumentation “Ich, Reich-Ranicki” distanziert.)
Da fällt mir ein:
Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech.
Ignaz Wrobel - Die Weltbühne, 14.10.1930, Nr. 42, S. 597.
Quellen und Links:
- uninformation.org: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!
- Attac: Keine Macht für G8
- Die Deutsche Bundesregierung zum G8-Gipfel, immer für einen Spaß zu haben: «Die deutsche G8-Präsidentschaft und zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NROs) sind sich einig: Es lohnt sich, den kontinuierlichen Austausch zwischen der Zivilgesellschaft und den G8 fortzusetzen.»
- Indymedia-Seite zum G8











