The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Am Hauptbahnhof angeschaut werden,
oder es zumindest ständig glauben.Unterwegs sein.
Keine Zeit haben.
Mit dem ICE gern durch Gohlis fahren,
dabei die staunenden Blicke der Weiterfahrenden betrachten.Die Zwickauer Straße für literarische Szenarien ungeeignet finden.
Immerzu die Sache mit der Mail-Adresse erklären müssen.
Beim Public Viewing euphorische Menschen in den Kneipen viewen.
Das Plastikblumenarrangement vor der HGB nicht verstehen.
Angst vor Sushi haben.
Nach Hause laufen und die Quietschgeräusche aus Schlafzimmerfenstern zählen.
Das Klemmbrett so schön hoch halten.
In Franken Franken fotografieren.
Versuchen, Kaffee-Derivate in Lützschena zu trinken.
In Stötteritz falsch abbiegen. Immer.
Die Fußgängerunterführung bei <schwedisches Möbelhaus> meiden.
Blogger in südvorstädtischen Videotheken sehen.
Die Stimmung an das Wetter koppeln.
Auf Häuserdächern bis zum Clara Park laufen,
Schuhe verlieren.Kennen contra Verstehen stellen.
Anger-Crottendorf sehen, weiterfahren.
Dasitzen.
Sorgen.
Durchhalten.
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Françios Duc de La Rochefoucauld hat einmal gesagt: “Wer sich viel mit dem Kleinen abgibt, wird unfähig für Großes.”
Ich glaube das.
Nicht kleckern, sondern klotzen muss man. Den meisten Leuten ist es extravagant genug, sich lustige Buttons ans Revert zu stecken und ein Erasmus-Jahr lang zwischen den Beinen möglichst vieler Frauen mit möglichst abgefahrenen Intimfrisuren zu verbringen.
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Am Abgrund der eigenen Empfindsamkeit scheint jede Handlung, möge sie auch noch so klein sein, allzu überladen mit Bedeutsamkeit. Jede Bewegung, jeder Blick, jedes Wort trifft. Was also tun, wenn es einen übermannt, als es nur zuzulassen, in der Hoffnung, es möge so schnellstmöglich wieder abfließen? Wahrscheinlich ist dies das Los, das man hat, als Sklave der eigenen Empfindung.
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Unter den Kameras am Bahnhof über innere Sicherheit debattieren.
Nachts chic Burger essen gehen.
Im Kino Nachos durch die Reihen reichen.
Von Barkeepern nach Texten gefragt werden,
aber nur ein Blog nennen können.Mittags schnell mal zur Apotheke rennen.
Auf dem Augustusplatz Hochsprungwettbewerbe gewinnen.
Rückwärts auf einem Bein über Pfützen springen,
dabei hinfallen und nass werden.Vorm Morrisson’s nicht von Gesetzeshütern kontrolliert werden.
Auf dem Fockeberg Sonnenaufgänge anschauen.
In Sommerfeld Sommer und Felder suchen.
Nach Wahren fahren.
Und nach Knautkleeberg.
Beides skurril finden.
Die Buchmesse erst recht.
Und die Gieszer16 überhaupt nicht finden.
Verdunstenden Regen auf der Karli einatmen.
Sich dabei Frühling fühlen.
Und die immer wiederkehrende Traurigkeit streicheln.
Nachts am Fenster Flugzeuge sehen,
sie aber für UFOs halten.Wolken wegpusten, Sterne angucken.
Mit dem Fahrrad durch Straßenbahnschienen rutschen.
Da sein.
Da bleiben.
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anfänger
anfänger
anfänger
sagen sie
immerzu
wenn du zweifelstdiese globalisierte welt
mit prioritätspisse
mit berufsblödsinn
mit mobilitätsmist
mit corporatekacke
mit skillsscheiße
mit abilityarschlecken
und glücksgegnernund die stadt verliert
eine ihrer säulen
die tage werden spröde oder
nur ichund falsch steigt die Sonne
in den himmel
während es dunkel bleibt
in mirund wie sollte man tun
wenn alles wegbricht
als sich einzulassen oder
einfach abzuwartenund wie nicht ängstlich sein
wenn es so gut ist
dass es wie geträumt ist
nur echtund du kommst zurück
wie der frühling
hast ihn im gepäck oder
er dichja
ja
ja
es drauf ankommen lassen
trotz angst
gerade deshalb











