The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • “Langweilt dich der Sommer irgendwie?”
    Julia steht in der Tür, nachdem sie, wie sie es immer macht, nur kurz angeklopft und danach gleich die Tür aufgerissen hat. Sie schaut mir in den Rücken mit ihrem durchdringenden Blick, ich hocke am Schreibtisch, in der Linken eine Zigarette balancierend und auf die wenigen Zeilen des Vormittags schauend.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Am Abgrund der eigenen Empfindsamkeit scheint jede Handlung, möge sie auch noch so klein sein, allzu überladen mit Bedeutsamkeit. Jede Bewegung, jeder Blick, jedes Wort trifft. Was also tun, wenn es einen übermannt, als es nur zuzulassen, in der Hoffnung, es möge so schnellstmöglich wieder abfließen? Wahrscheinlich ist dies das Los, das man hat, als Sklave der eigenen Empfindung.

  • [...] aber die meiste Zeit über hatte es gar nicht daran gelegen, zu empfindlich, sondern weit mehr noch zu unempfindlich gewesen zu sein.

  • (erweitert um ein gutes Ende)

    Es ist überall der gleiche Trott, in Leipzig, Berlin, ganz Deutschland, der Welt und wahrscheinlich überall. Verbrechen, Leid, Terror, Kinderarbeit, Volkswagen und CDU.
    Aber als ob das nicht reichen würde, geht es jedes Jahr aufs Neue wieder los, alles wiederholt sich und bringt das ewig gleiche Schema von grün behangenen Bäumen, bunten Blüten, morgens eher, abends länger hell … es wird Frühling.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Zwischen all der Ruhelosigkeit immer ein Wunsch nach Ruhe.
    Im Unsteten immer ein wohlig warmes Gefühl ob des Stetigen.
    Dem Chic des Ausgefallen das Spießbürgerliche entgegen setzen.
    Und beides brauchen.

1 2 3 ... 7

WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

Überall / Auftritte

letztens / neuste Einträge

damals / vor Jahren

begehrt / beliebteste Einträge

Ausgrabung / zufällige Einträge

Kondolenz / letzte Kommentare