The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • “So ein ungehobelter Blödsack! Kommt durchs Leben, und ist dümmer als sein Schuhwerk.”

    “Wenn er dich damit aufregt, hat er wenigstens einen Teil seines Ziels verwirklicht.”

    “Ehrlich, er regt mich nicht auf, nicht mich, mich nicht, oh nein!”

  • Erdgasautokorso nach dem Spiel. Wenn wir schon sinnlos in der Gegend herum fahren, dann wenigstens umweltfreundlicher als im Benziner.

  • Der Bachmannpreis ist mal wieder verliehen worden. Und Kathrin Passig, Riesenmaschinenautorin, Internetzapplikationsentwicklerin (tolles Wort) und ja nun ganz offiziell herausragende Autorin, bekam gleich zwei der ausgeschriebenen Preise.

    Zusammenfassend zu sagen ist ergo:

    Die Texte sind über die zugehörigen Links zu erreichen. Ehe ich nicht die übrigen Texte gelesen habe, enthalte ich mich lieber und schreibe vielleicht später noch meine Meinung. Vorerst sage ich aber nur: Glückwunsch den Gewinnern, gute Heimfahrt (die schon vorbei ist) dem Rest.

  • “Die Geranien blühen wieder.” “Die deutsche Elf hoffentlich auch.”

    Wie ein heliumgefüllter, roter Luftballon steigst du in den Himmel hoch, weichst stillschweigend ein paar Wolken, vollgestopft mit Hagelkörnern, aus und trägst ein Kärtchen an den Füßen, das den Leuten, die dich auflesen, sagen soll, woher du kommst.

    “Schrippe oda Stulle?” “Brötchen.” “Schrippe?” “Brötchen.” “Stulle?” “Schrippe.” “Jut.”

    Der junge Mann, den Bart zu spitzen Enden aufgerollt, der die Figuren aus den Wolkenbergen knetet, hat schon Feierabend und betrinkt sich an der Theke nah am goldenen Tor, vor dem die Hausierer hocken und auf die Gnädigkeit der Christen pochen. Ein Stück weiter schneidet eine Gruppe von Diskordiern und großes Loch in den weissen Maschendraht und stellt ein Schild daneben auf - “Der Irrationalität letztes Schnippchen.” - ehe sie hinen spazieren.

    “Wenn ick Boulette ruffschreibe, denn kommt balle eener an und fracht, ob ick och Frikadellen habe. Schreib ick Frikadelle ran, denn komm’n Sie und fraren, wat ick och Boulette zu sare.”

    Die Außerirdischen sind Fussballweltmeister geworden. Es steht ja schon vorher fest, wer gewinnt, der ist Marsianer.

  • Nunja, man kann sich dem ganzen Trubel ja kaum entziehen, eigentlich überhaupt nicht. Somit ist ja bewiesen, dass die Werbeoffensive erfolgreich war. Jetzt sitzen sogar die Fussballgegner abends herum und knabbern betreten ihre WM-Chips, während sich die Flaschen des WM-Bieres neben dem Sessel türmen.

    Ich habe die Eröffnungsrede verpasst und musste sie mir erzählen lassen. Der mir vermittelte Eindruck erschien glaubhaft. Auf englisch, französisch und spanisch gab der Herr Bundespräsident zu verstehen, was Sache ist:

    Die Welt zu Gast bei Freunden a.b.a. Bitte vergesst unsere Vergangenheit *am rockzipfel zieh* *

    Wohl hätte nur noch ein etwas betretenes Gesicht gefehlt. Aber das musste dem Lachen weichen, dass die Vorstellung von diesem Auftritt wieder vermittelte:

    We are no nazis, but … eh … you know … this ‘Bannmeile’ …. actually we don’t need it, neither the cams nor the police … but eh … friends and stuff … WELCOME!

    Interessieren würde mich noch eines: Wo stand diesmal der Teleprompter?

    * Dieser Satz ist gedankliches Eigentum von einem, den ich kenne. Kopier’ ihn und stirb!

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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