The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
-
[...] denn vielleicht geht es gar nicht darum, sich zu vergleichen und zu messen, sondern vielmehr darum, mit dem, was man Anderen zum möglichen, aber nichtsdestotrotz ebenso fraglichen Vergleichen anbietet, zufrieden sein kann.
-
Zum schätzungsweise hundertsten Mal hatte ich schon auf den kleinen Knopf geklickt, der neue, elektronische Post versprach, aber immer noch keine brachte. Zum schätzungsweise dreihundertsten Mal hatte ich bereits die Tastensperre meines Handys entfernt und mit Argusaugen auf der Anzeige nach einem Briefumschlag gesucht, aber keinen entdecken können. Irgendetwas, das mich davon abhalten würde, mich aus Langeweile zur feierlichen Immatrikulation zu schleppen.
Es half nichts. Niemand schien mich erretten zu wollen.
-
Ich erinnere mich noch gut an diesen einen, mein Leben sondergleichen beeinflussenden, mein Bild von bemitleidenswerten Zuständen vollends revidierenden, tiefe Risse im ohnehin kargen Selbstbewusstsein zurück lassenden, tragischen Tag. Jener Tag, an dem mir der beblaumannte Hausmeister mit hämischen Grinsen im tief gefurchten Henkersgesicht die Schlüssel zu meinem Zimmer im Studentenwohnheim überreichte.
-
Enttäuscht heimkehren zu den Träumen. Sie warten. Sind warm.
-
Die Niedergeschlagenheit mag lähmend und erdrückend sein, aber vor allem ist sie verlässlich, ganz im Gegensatz zum Glück. So muss derjenige, der den Rat, jeden Moment bewusst auszukosten, in die Welt gesetzt hat, ein von Grund auf trauriger Mensch gewesen sein.











