The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Von staubigen Texten und nicht Zeitgemäßem hört man die Feuilletonisten und Theaterkritiker oftmals reden. Manchmal haben sie auch ganz recht damit. Und das, obwohl der Urstoff der meisten Erzählungen, Gedichte, Dramen und Romane noch immer derselbe geblieben ist: Liebe, Tod, Erkenntnis, Gott. Dann liegt es bei den Intendanten und Filmemachern, den alten Stoff so aufzuarbeiten, dass auch der Zuschauer von heute noch Gefallen daran finden mag. Eben so geschah es just mit Peer Gynt, dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen, dem so genannten Faust des Nordens.
Peer Gynt lebt buchstäblich in seiner eigenen Welt. Weil er seine recht armselige Existenz als armer Bauernsohn nicht einsehen will, erfindet er sich eine komplett neue Realität. Die heruntergekommene Behausung ein Palast, die Welt eine Gegend, bevölkert von Fabelwesen, sein dahingeträumtes Leben ein einziges Abenteuer und er selbst König über allem. Peer macht sich um nichts Gedanken und lebt die Tage, wie sie kommen. Er tut, was immer er will. So entführt er die Braut eines Anderen und lässt sie kurz darauf wieder fallen, so macht er Eheversprechen und zieht immer kurz bevor es drauf ankommt seinen Kopf aus der Schlinge, indem er einfach schier vogelfrei weiter zieht.












