The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Jeder von uns ist besser als die Anderen. Überall werden wir gemessen, bewertet und in Raster gedrückt. Wir werden gezählt, bestimmt und einsortiert. Es kotzt uns an. Aber alles, was wir tun, ist mitzumachen, uns über- oder unterzuordnen, mitzuzählen und mitzumessen. Sind wir nicht länger stolz genug, für uns einzustehen, oder sind wir nur zu genügsam geworden? Wir leben dahin und sind allein damit beschäftigt, Rechtfertigungen für das zu finden, was wir tun, um uns möglichst abzuheben vom Rest. Denn es ist leichter, sich im “eigentlich” und “aber” fläzen, statt zu versuchen, sie ganz zu streichen. Nur was uns dabei entgeht ist, dass wir nichts Anderes tun, als bloß unser Leben zu konsumieren wie eines jener Dinge, die wir tun, um anders, besser, als jene unbestimmten Anderen zu sein.
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Es herrscht Ausnahmezustand. Nicht weit entfernt böllern sich die Ersten ins Delirium. Böllern sich die Finger ab. Finger, die auf den Wegen liegen, mit gesplitterten Nägeln und blutigen Abdrücken.
Trinken Bier und Schnaps, um das alte Jahr zu vergessen. Reden uns ein, vergessen zu können, obgleich wir uns nur nicht erinnern. Bier und Schnaps. Trinken wir. Aber vergessen nicht.
Lassen uns treiben. Wir lassen uns treiben. Und suchen doch nur einen Halt. Denn jedes Bisschen Ab ist immer ein Dazu, uns perspektivieren zu wollen. Kleine Kinder, die immer auf das Nächsthöhere schauen, mit glänzenden Augen.
In unseren Köpfen wie in den Straßen – Ausnahmezustand. Wir teeren die Straßen mit Blut. Wir bluten die Straßen. Wir verbluten. Und liegen auf den Straßen. Ausgehaucht und glücklich, einmal eskaliert zu sein.
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Dass auf jedes Hoch auch immer ein mindestens genau so langes Tief folgen muss, hätte allen voran ich am Besten wissen müssen. Aber trotzdem sind wir unterwegs, sitzen in der S-Bahn und tingeln dem Abschluss, Abschuss, wie auch immer man es sich vorgenommen hat, entgegen.
Wir kahnen in die Nacht hinaus, um der eigenen, neujährlichen Enge zu entfliehen. Ohne es wahr haben zu wollen, sind wir längst gefangen in jener Regelmäßigkeit, die es früher edel galt zu hassen, sind unterwegs, zu finden, wonach wir suchen und uns darüber klar zu werden, was das wiederum sein mag.
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Er hat es geschafft.
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auf einer Wildblumenwiese in Cordhosen
das Glück mit einem Kescher jagen
und einmal schon
an seinem Schweif gerochen











