The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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auf einer Wildblumenwiese in Cordhosen
das Glück mit einem Kescher jagen
und einmal schon
an seinem Schweif gerochen
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Heute wurde das Unwort des Jahres in Köthen (Sachsen-Anhalt) bekannt gegeben. Grund der Abweichung von Frankfurt am Main ist der Geburtstag der wieder gegründeten Fruchtbringenden Gesellschaft, die schon vor 390 Jahren unter ihrem damaligen Oberhaupt, dem Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthens, entgegen der Verunstaltung der deutschen Sprache wirkte.
So richtig scheinen wir aber von eher politisch, bzw. wirtschaftlich angehauchten Begriffen nicht weg zu kommen. Spiegel Online schreibt, dass 2.247 Zuschriften und 1.130 Vorschläge bei der zuständigen Jury eingegangen sind. Beträchtlich, wenn jede Antwort anscheinend doppelt eingereicht worden ist.
«Freiwillige Ausreise»
heißt nun das neue Wort, eher die Wortgruppe, bei der man in Zukunft aufhorchen und wissend schmunzeln muss. Der Begriff scheint vielleicht harmlos, aber es ist schon nicht schlecht, was genau man unter ihm versteht:
Ist man beispielsweise aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen, droht einem hier die Abschiebung und möchte man auf keinen Fall zurück in sein Herkunftsland, so ist dieser Begriff ziemlich fehl am Platze. Genau auf diesen Fall gründet sich die Wahl des Wortes zum Unwort. Es ist zweifelhaft, wie freiwillig eine Ausreise noch ist, wenn man sowieso keine Wahl hat und nicht in Deutschland bleiben kann. Man räumt höchstens das Feld selbst, bevor es von Anderen geräumt wird.
Dennoch, um das klar zu machen, wird bei «Freiwilliger Ausreise» keine Einreisesperre nach Deutschland verhängt. Zudem kann man unter Umständen das Ausreiseland wählen, muss also nicht in die Heimat zurück. Bei einer Abschiebung hingegen geht es direkt nach Hause, mit Einreisesperre.
Es lohnt sich zusätzlich, mal den Blick nostalgisch über die vergangenen Unwörter, die natürlich immer noch solche sind, schweifen zu lassen:
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Tiefdunkle Zeiten.
Dummerweise sind wir mittlerweile an einem Punkt breiten, historischen Wissens angelangt, an dem Einige von uns einen erneuten Niedergang, wieder einmal eine Flaute, einfach nicht mehr hinnehmen wollen.
An allen Ecken bunt aufblitzendes Mitmachtheater. Wer lieber Intendant oder Dramaturg ist, der bekommt Krämpfe im Kopf. Der Benz fahrende Schlipsträger wie die kleine Tippse.
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Ground Control to Major Tom, Ground Control to Major Tom:
Take your protein pills and put your helmet on
Ground Control to Major Tom: Commencing countdown, engine’s on
Check ignition and may God’s love be with youMit einem Mal verschwanden all die Nebelschwaden, als hätte jemand blitzschnell eine riesengroße Schere angesetzt, um den Blick auf die umliegenden Wälder freizulegen. Die weiße Trennwand wich unausweichlich nach hinten, so als hätte man die größte aller Barieren endgültig überschritten, nur um der nächsten entgegenzusehnen. Aus unseren Hosenbeinen entfleuchte ganz langsam der Schlaf, schlich über den Boden und schlängelte sich am nächsten Bahnhof aus dem Abteil. Der Tag stand erst auf Halbmast, von draußen schlürften die Heizer der Städte in den Waggon. Meine Augen waren schwer, dein Rücken schmerzte, sagtest du.
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Bauchschmerzen wie Presswehen beim aus dem Fenster Sehen.
Rasch Aua.
Ein Clochard mehr aus der U-Bahn geworfen worden.
Zum Trotz mit ausgestiegen, die Arme vor der Brust verschränkt.
Keiner etwas bemerkt. Hatten es eilig.
So funktioniert Protest nicht.











