The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Nicht zu wissen, wo etwas nachzuschlagen ist und zu denken, bis man an natürliche Grenzen stößt. Daran verzweifeln und es dennoch lieben. Eine Liebe zum Sinnieren, nichts weiter.

  • Schon nach den ersten drei Tagen kam Thomas alles unendlich vor. Am Montag glaubt man immer noch, dass es bis Wochenende keine lange Zeit mehr ist, dachte er. Montag um, Woche um. Und am Mittwoch wird einem dann klar, dass eben erst Mittwoch ist. Man degeneriert ziemlich schnell, dachte er, so werden die letzten zweieinhalb Tage nach der Mittagspause zur Tortur. Man lässt am besten die Uhr zu Hause. Aber überhaupt kam ihm das, was er seit dieser Woche wieder tagtäglich vor sich sah, etwas komisch vor.
    Gerade mal fünf Tage zuvor, am Freitag hatte sein Telefon geklingelt. Er hatte sich mühsam aus dem Bett geschwungen und kurz vorm dreizehnten Anlauf des Klingelns den Hörer abgenommen.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Don’t you know that if people could bottle the air they would? Don’t you know that there would be an American Air-Bottling Association? And don’t you know they would allow thousands and millions to die if they could not pay for air? I am not blaming anybody. I am just telling how it is.*

     

    * Robert Ingersoll: A Lay Sermon

  • Wahrlich, es ist vollkommen egal, was wir tun und lassen. Es ist weder Pädagogik des Irrens noch stoische Ruhe je heilig gewesen. Ebensowenig ist nicht nichts wahr. Es ist weit mehr noch rein gar nichts, nicht Wahrheit, nicht Nichts, nichts, an das man sich halten könnte. Man sollte sich allein vorkommen, wenn man gerade die langweiligen Kapitel schreibt, von denen selbst gute Bücher nicht verschont werden. Allenfalls tröstlich wäre, dass sich ein Unterschied von Kapitel zu Kapitel, von Teil zu Teil bemerkbar machen würde und nicht wie beim Gros, es einfach ewig extrem schlechte Literatur bleibt.

     

    Wir sind keine Idealisten mehr, aber rückblickend ist ideell ein Scheitern am höchsten Punkt der Höhepunkt seit Unzeiten.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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