The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Ich habe meinen Fernseher aus dem Fenster geworfen,
    aus dem fünften Stock, auf dem Asphalt geborsten und
    die berstende Brachialität war der Knaller,
    die gesplitterte Fresse von Aiman Abdallah.

    Weg von Love Shack, weg von Love, Sex, und Love Dreck,
    weg von Big Brother, von Talk Shows: “Bin 14, warum bin ich schwanger?”,
    weg von Gerichtsshows, von Super Nanny: “Was ist bloß mit meinem Kind los?”
    weg von Giga, MTViva, weg von Neun Live Quiz-Titten-Fieber,
    weg von Medical Detectivs, von RTL 2, CSI-Brei
    und ROFL TV, dem 20:15 Uhr-GAU.

    Fehlt nur der Computer, aber gut arbeiten tut er
    ja drum müsste ich vielmehr das Internet töten,
    recht wär’s, super wenn’s die da oben verböten,
    denn es lenkt ab, heißt die Strippe gepackt und
    herausgerissen aus des Steckplatzes Nabel.
    Doch scheiße, Wireless LAN hat keine Kabel.

  • Als ich noch ein kleiner Junge war, verabscheute ich jede Form von Gemüse in meinem Essen. Meine tiefe Abneigung gegen alles, was in der Erde wuchs, auf meinem Teller landete und nicht gerade einer Kartoffel ähnelte, war damals schier unüberbrückbar. Ich hasste es gekocht, ich hasste es roh, ich hasste es gedünstet, gebraten, gehackt, geschnitten, gewürfelt, einfach in jeder erdenklichen Zubereitungsform.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Der Pflasterstein, den du nach einem ebenso vermummten Polizisten wirfst, entfesselt vielleicht 250 Kilometer weiter Schäubles Überwachungsstaat.

    Dein friedlicher Protest ist wie Feuer unterm Hintern der Polizei.
    Er lässt dich vielleicht sogar näher an den Zaun und selbst Falschmeldungen der Medien für alle absurd erscheinen.

    Denk immer daran: Du bist die GSG 9. Du bist der Stein.

    Du bist G8. Du bist Deutschland.

  • Egal was auch kommen mag, es geht immer noch blöder Söder.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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