The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Wenn du denkst, schlimmer geht’s nicht mehr, kommt von irgendwo Herr Schäuble her.

  • Irgendwo habe ich einmal gehört, dass jemand eine Umfrage gestartet haben soll, in der es einzig und allein darum gegangen sei, zu erfahren, was der oder die Gefragte gerade denkt. Ich fand die Idee so schön wie interessant, dass ich soetwas auch irgendwann einmal gern machen wollte.

    Nun habe ich mir endlich die Zeit genommen und in Anlehnung an das Wordpress-Modul/Plugin WP-Polls von Lester Chan, alias GaMerZ, solch eine Umfrage als kleines Programm umgesetzt. Es ist absolut nichts Großartiges, aber es tut das, was es soll, nämlich Gedanken aufnehmen. Die einzige Einschränkung, die es dabei zu überwinden gilt, ist die Unterscheidung zwischen männlich und weiblich, die ich im Hinblick auf eine Auswertung im Kontext für umso interessanter halte.

    Es würde mich also freuen, wenn neben den gefestigten auch die sonst eher stillen Leser einen Gedanken hinterlassen. Freileich wird das bei den Feed-Lesern schwer möglich sein, aber vielleicht bemüht der eine oder andere doch auf die echte Seite. Die gesammelten Daten dienen nichts und niemandem, nur dem Stillen der Neugierde. Reinste Empirie sozusagen. Wenn sich genug (sinnvolle) Einträge angesammelt haben, werde ich darauf auf jeden Fall zurück kommen. über einen geeigneten Zielwert bin ich mir selbst nicht so einig.

    Falls jemand sehen möchte, wie das Ganze gelöst ist - wie gesagt, sehr einfach - der sollte einfach einen Kommentar hinterlassen oder eine Email schreiben, dann werde ich die Dateien zusammenpacken.

    Hier geht’s zur Umfrage. [Umfrage deaktiviert]

  • Heute wurde das Unwort des Jahres in Köthen (Sachsen-Anhalt) bekannt gegeben. Grund der Abweichung von Frankfurt am Main ist der Geburtstag der wieder gegründeten Fruchtbringenden Gesellschaft, die schon vor 390 Jahren unter ihrem damaligen Oberhaupt, dem Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthens, entgegen der Verunstaltung der deutschen Sprache wirkte.

    So richtig scheinen wir aber von eher politisch, bzw. wirtschaftlich angehauchten Begriffen nicht weg zu kommen. Spiegel Online schreibt, dass 2.247 Zuschriften und 1.130 Vorschläge bei der zuständigen Jury eingegangen sind. Beträchtlich, wenn jede Antwort anscheinend doppelt eingereicht worden ist.

    «Freiwillige Ausreise»

    heißt nun das neue Wort, eher die Wortgruppe, bei der man in Zukunft aufhorchen und wissend schmunzeln muss. Der Begriff scheint vielleicht harmlos, aber es ist schon nicht schlecht, was genau man unter ihm versteht:

    Ist man beispielsweise aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen, droht einem hier die Abschiebung und möchte man auf keinen Fall zurück in sein Herkunftsland, so ist dieser Begriff ziemlich fehl am Platze. Genau auf diesen Fall gründet sich die Wahl des Wortes zum Unwort. Es ist zweifelhaft, wie freiwillig eine Ausreise noch ist, wenn man sowieso keine Wahl hat und nicht in Deutschland bleiben kann. Man räumt höchstens das Feld selbst, bevor es von Anderen geräumt wird.

    Dennoch, um das klar zu machen, wird bei «Freiwilliger Ausreise» keine Einreisesperre nach Deutschland verhängt. Zudem kann man unter Umständen das Ausreiseland wählen, muss also nicht in die Heimat zurück. Bei einer Abschiebung hingegen geht es direkt nach Hause, mit Einreisesperre.

    Es lohnt sich zusätzlich, mal den Blick nostalgisch über die vergangenen Unwörter, die natürlich immer noch solche sind, schweifen zu lassen:

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Ach, was bin ich heute subversiv. Und deshalb: Fuck, fuck, fuck, fuck!

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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