The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Da stehen wir wieder. Da stehen wir wieder, schwenken Kippe und Cabernet, Joint und Jaèn Blanco.
Weil es gemacht werden muss.
Wo früher billiger Schnaps war, ist heute billiger Wein. Wir hängen uns in den Hälsen, hängen mal hier, mal dort, Hauptsache nicht an uns selbst und erzählen davon, wie es ist, ausprobieren zu müssen, seine Grenzen auszuloten und etwas erleben zu wollen.
Weil wir davon Ahnung haben.
Das weiße Rauschen in den Ohren verfliegt nicht länger. Es bleibt. Und avanciert zum Unterton unseres gesamten Alltags. Auf dass es uns ewig daran erinnert, wie es ist, zu suchen vorzugeben und eigentlich gar nichts finden zu wollen.
Weil wir nicht wissen, was das überhaupt sein sollte.
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[…] und möglicherweise sind gerade jene, die dich einen Misanthropen nennen, diejenigen, die ihrem Gram vor den Anderen Luft machen müssen.
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(erweitert um ein gutes Ende)
Es ist überall der gleiche Trott, in Leipzig, Berlin, ganz Deutschland, der Welt und wahrscheinlich überall. Verbrechen, Leid, Terror, Kinderarbeit, Volkswagen und CDU.
Aber als ob das nicht reichen würde, geht es jedes Jahr aufs Neue wieder los, alles wiederholt sich und bringt das ewig gleiche Schema von grün behangenen Bäumen, bunten Blüten, morgens eher, abends länger hell … es wird Frühling.
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anfänger
anfänger
anfänger
sagen sie
immerzu
wenn du zweifelstdiese globalisierte welt
mit prioritätspisse
mit berufsblödsinn
mit mobilitätsmist
mit corporatekacke
mit skillsscheiße
mit abilityarschlecken
und glücksgegnernund die stadt verliert
eine ihrer säulen
die tage werden spröde oder
nur ichund falsch steigt die Sonne
in den himmel
während es dunkel bleibt
in mirund wie sollte man tun
wenn alles wegbricht
als sich einzulassen oder
einfach abzuwartenund wie nicht ängstlich sein
wenn es so gut ist
dass es wie geträumt ist
nur echtund du kommst zurück
wie der frühling
hast ihn im gepäck oder
er dichja
ja
ja
es drauf ankommen lassen
trotz angst
gerade deshalb
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Wie mich die Gesellschaft als Punching-Ball missbraucht
Man sollte nicht nachts um 1 Uhr noch auf die Idee kommen, zwei Kannen Kaffee trinken, das wissen Steffen und ich spätestens jetzt ganz genau, da wir nach der Lesung in dem kleinen Backstagekabuff sitzen und gegen die Müdigkeit ankämpfen. Wie wir den Slam am Abend überstehen sollen steht in den Sternen.
«Wollen wir uns noch ein wenig die Messe angucken?», frage ich.
«Ja.», sagt Steffen.
Ohne jede Bewegung bleiben wir sitzen.











