The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Unter den Kameras am Bahnhof über innere Sicherheit debattieren.
Nachts chic Burger essen gehen.
Im Kino Nachos durch die Reihen reichen.
Von Barkeepern nach Texten gefragt werden,
aber nur ein Blog nennen können.Mittags schnell mal zur Apotheke rennen.
Auf dem Augustusplatz Hochsprungwettbewerbe gewinnen.
Rückwärts auf einem Bein über Pfützen springen,
dabei hinfallen und nass werden.Vorm Morrisson’s nicht von Gesetzeshütern kontrolliert werden.
Auf dem Fockeberg Sonnenaufgänge anschauen.
In Sommerfeld Sommer und Felder suchen.
Nach Wahren fahren.
Und nach Knautkleeberg.
Beides skurril finden.
Die Buchmesse erst recht.
Und die Gieszer16 überhaupt nicht finden.
Verdunstenden Regen auf der Karli einatmen.
Sich dabei Frühling fühlen.
Und die immer wiederkehrende Traurigkeit streicheln.
Nachts am Fenster Flugzeuge sehen,
sie aber für UFOs halten.Wolken wegpusten, Sterne angucken.
Mit dem Fahrrad durch Straßenbahnschienen rutschen.
Da sein.
Da bleiben.
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Wie mich die Gesellschaft als Punching-Ball missbraucht
Man sollte nicht nachts um 1 Uhr noch auf die Idee kommen, zwei Kannen Kaffee trinken, das wissen Steffen und ich spätestens jetzt ganz genau, da wir nach der Lesung in dem kleinen Backstagekabuff sitzen und gegen die Müdigkeit ankämpfen. Wie wir den Slam am Abend überstehen sollen steht in den Sternen.
«Wollen wir uns noch ein wenig die Messe angucken?», frage ich.
«Ja.», sagt Steffen.
Ohne jede Bewegung bleiben wir sitzen.
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Die erste kleine Vorabversion der Internetseite zur Lesebühne Schkeuditzer Kreuz ist online! Zu sehen gibt es diese auf www.SchkeuditzerKreuz.de.
Am 25. April geht es los, 21 Uhr im Horns Erben zu Leipzig. Zu erwarten sind André Kudernatsch, Julius Fischer, Christoph Graebel, Hauke von Grimm, Michael Schweßinger, Kurt Mondaugen und meine Weinigkeit zu einem Abend voller neuer Geschichten, Gedichte und vielleicht auch dem ein oder anderen Liedchen.
Ach ja, die Lizzy Online hat’s auch mitbekommen. Man schaue hier…
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Warum ich eigentlich ganz normal bin
Steffen und ich stehen im Shuttle-Bus, der uns zum Messegelände bringen soll. Während er sich über die dreisprachige Ansage der Haltestellen amüsiert, habe ich Angst. So müssen sich Tokio-Hotel-Fans fühlen, denke ich: unverstanden, hilflos, eingeklemmt zwischen Teenies und deren Eltern, gefangen in einer fremden Welt.
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Vorm LVB-Turm stehen,
sich wundern, wo der LVB-Turm ist.Schreiend durch den Bahnhof stürmen,
bis der BGS erwacht.Karl Liebsknechts Namen in der Südvorstadt zählen.
In der Straßenbahn maskiert in die Kameras winken.
Im Connewitzer Eck Kölsch bestellen.
Vergeblich nachts beim Araber Pommes verlangen.
Caféhaus-Ketten ignorieren.
Nach Gohlis fahren.
Und nach Eutritzsch.
Nach Mockau laufen.
Fragen, warum es Reudnitz heißt.
Sich im Marriot nach Promis erkundigen.
Oder einfach so mitwarten.
Auf der Angerbrücke hüpfen.
Plagwitz nicht finden.
Am Sportforum Bälle über die Zäune schießen.
Passanten im Zoo nach Knuts Gehege fragen.
In der Triangel eine Playstation verlangen.
Mittags vor der NaTo liegen.
In Schleußig auf Nachtbusse warten,
nicht einsteigen und nach Hause laufen.Im König Heinz nach Mitgliedschaftsanträgen fragen.
Keinen bekommen.
Um 04:00 Uhr in die Ilse gehen.
Vor der eigenen Haustür im Gras schlafen.
2008 schon 2009 sein.
Oder 2010!











