The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Mittwochs ist Bergfest.
Das Gros der arbeitenden Bevölkerung hat mehr als die Hälfte der Werktage hinter sich. Was folgt, ist der Donnerstag. Und da denkt man die ganze Zeit über: «Na, dem Himmel sei dank, morgen ist endlich Freitag!». Der Freitag selbst, als der bekanntlich allerleichteste Tag, ist dann nur noch bloße Makulatur. Man übersteht ihn irgendwie, es fällt alles etwas leichter, man lässt den Chef vor sich hin brabbeln, schließlich steht das erlösende Wochenende vor der Tür.
Ab Mittwoch, der größten Hürde des lohnarbeitenden Zyklus’ also, werden die Leute immer leichtsinnig!
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Wieder
da zu sein und da zu bleiben.Vorneweg,
rauf runter,
hoch und hoch hinaus.Mit dem
Kopf gegen die Wand
in sie hinein
und wieder mit aller Kraft heraus.Alles zerfetzen
und auf
verbrannter Erde Paläste errichten.
Darin leben,
lieben,
leben lieben lassen lenken.Kein kalter, dunkler Ort.
Aufzusteigen, auferstehen.
Bist du
ganz unten
schmeckt jede Stufe
nach oben
nur noch süßer.Zwischen Porzellanbeck‘saugen
aufgerissen,
verdreht vom schönen Taumel,
blaublauer Wintermorgenrückkehr,
weißen Zähnen,
diesem Lächeln,
deinem Haltmichhaltmichfestgesicht,
all den bunten Glücksgedanken -
es wird gut.
Und es macht Spaß.Dich an meiner Hand zu spüren.
Lebensballett.
Anzukommen, endlich da zu sein.
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Fabo, der sein Leben lang von Problem zu Problem stolpert, tut nach einem Streit mit seiner Freundin genau das, was sie ihm vorschlägt und springt aus dem Fenster seiner Wohnung. Er fällt, landet hart auf dem Auto der hübschen Tami und somit zugleich in seiner Erlösung. Denn als sich beide ineinander verlieben, scheint Fabos kaputtes Dasein endlich seine gesuchte Ordnung zu finden. Er schmiedet Pläne, will endlich alles richtig machen und die Kurve in ein gediegeneres Leben kriegen.
In einer Nacht, da sich die beiden, deren Glück nicht größer sein könnte, in einem Steinbruch verloben, passiert dann das denkbar Schlimmste. Tami stürzt einen Abhang hinab und wird schwer verletzt. Nach einiger Zeit im Koma, erholt und aller Wunden entledigt, erwacht sie schließlich wieder. Nur hat sie alle Erinnungen der letzten 15 Jahre vollständig verloren und kann mit ihren früheren Freunden überhaupt nichts mehr anfangen.
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«Alle leben mindestens drei Leben, ein tatsächliches, ein eingebildetes und ein nicht wahrgenommenes.»
(Thomas Bernhard)Es ist eine trügerische Ruhe, nachdem du wieder einmal eine ordentliche Ohrfeige vom Leben in Empfang genommen hast. Es pfeift noch ein wenig im Kopf und die Zähne fühlen sich an, als seien sie lang nicht mehr so fest im Kiefer verankert als zuvor. Als würden sie von Mal zu Mal lockerer werden. Angreifbarer. Alles gerät ein bisschen aus den Fugen, unterlegt mit diesem herzzerreissenden Tinnitus.
Du sitzt, von all den Eskapaden gebeugt, und schaust auf die Scherben, die von den zu Boden gekrachten Gewissheiten noch geblieben sind. Das Einzige, was wirklich da ist. Hast zwei große Chancen vor dir und eine schon fast ergriffen, als die nächste auf dich zu gerauscht kommt und dir ohne jede Rücksicht den Atem nimmt. Dein Hafen, nie ein stabiler gewesen, ist nicht länger ruhig. Gerade hattest du dich entspannt zurückgelehnt, brauchtest nur noch darauf zu warten, dass die Schiffe endlich wieder ablegen, ihre Segel setzen und einem milden Tag entgegen fahren, da bricht wieder einer dieser Stürme über euch herein, die dir schon ein paar Male alles zerfetzt haben.
Nichts zurück gelassen haben. Es ist immer dasselbe und endet nicht. Ein Fakt, der sich gut abheften lässt, nur immer öfter wieder auf dem Programm erscheint, alles zersetzt und nach Entscheidungen schreit. Veränderungen und Aktion. Dann träumst du davon, wie alles von dir abfällt und nichts mehr bleibt, woran er sich noch halten könnte. Obwohl es nur zur Beruhigung ist, kein Ausweg.
All die Metaphern nützen nichts. Die Hure gibt nichts auf schöne Worte und Schmeicheleien. Was am Ende zählt, ist die Kohle. Nichts und absolut nichts Anderes. Das, was da ist. Nichts, was da sein könnte. Zwar mag der Wunsch Vater des Gedankens sein. Aber längst nicht der Tat. Und schon gar nicht der Lösung. Du bist allein.
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„Du hast dich gar nicht verändert.“, hatte das Mädchen gesagt, von dem er so eine zarte Erinnerung gehabt hatte. Weiße Haut, dünne Finger mit pfirsichfarbenem Nagellack und Haare, denen der eigene Duft als das schönste Parfum schon genügt hatte.
Aber das war vorbei. Der praktische Kurzhaarschnitt im typischen Stil der Ü30iger hatte buchstäblich kein gutes Haar an ihr gelassen. Wahrscheinlich hatten sich die Krähenfüße um ihre Augen just in dem Augenblick in die Haut gefräst, da die Idee zur Dauerwelle ihre Haut gelblich hatte werden lassen.












