The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Ich verstehe solche nicht, die ohne Musik, ohne Literatur, ohne Tanz, ohne Malerei, ohne Schauspiel, ohne Bildhauerei und so fort leben können. Vielleicht wissen sie nur nicht, was ihnen fehlt. Manchmal mag man sie beneiden. Jedoch nie um den gedanklichen Aspekt. Niemals.
Erschütternd und beruhigend zugleich, wie Schwere und Leichtigkeit so schnell zu wechseln vermögen, wie mit einer Sekunde ein ganzes Leben in sich zusammen fallen kann, ja wie nah das alles bei einander liegt. Man mag leichtfertig grundlos sagen, aber das ist nicht korrekt.
Zu schreiben und damit das Gefühl aneinandergereihter Töne erzeugen können. Töne, die erschüttern und aufbauen zugleich. Bilder zu malen oder zu zeichnen, die alles Flüchtige und unbewusst Wahrgenommene sichtbar machen, solche die zeigen, wie sich dieses oder jenes anfühlt. Zu tanzen und durch elegant gewählte Bewegungen zu sprechen, als monologisiere man besser als die größte Akteur. In der Materie feste Skulpturen schaffen, die man als Betrachter tanzen oder weinen sieht. Und dazu Musik zu zaubern, die selbst den Kraftvollsten in nicht einmal fünfzig Sekunden zu Grunde gehen lässt.
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Und am Montagmorgen diese stille übereinkunft, von der nur das kleine Lächeln und die roten Augen zeigten, noch vierundzwanzig Stunden zuvor ausgebrannt am Ende der eigenen kleinen Welt gelegen zu haben. Gelacht zu haben.
Dann, wenn sie immer “Ruhe!” schreien musste, obwohl niemand etwas gesagt hatte. Dein Fuss wippte im Takt. We’re strong enough to be sick of it!kursiver Textausschnit und überschrift aus Against me! - Jordan’s first choice
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Gerade einmal der dritte Todestag ist es heute, den der Man in Black zu vermelden hat. Und trotzdem ist es seit American V wieder so, als lebte der raubärtige Countrygott noch immer dort drüben, in einer Welt, in der das periodische Rattern der Schienenstöße noch hörbar und der die Sonnenuntergänge unendlich sind.Cause all I wanna do is rock a little bit more.
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We’re just two lost souls swimming in a fish bowl,
year after year,
running over the same old ground. What have we found?
The same old fears,
wish you were herePink Floyd - Wish You Were Here
“Naturwissenschaften, das ist noch ein Thema, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt. Da kann man was erreichen.” sagte der dicke Mann mit den hinter dem massigen Bauch zurückgebliebenen Augen und schwang dabei schwärmerisch seine wabbligen Arme.
Und die Busse schlängelten sich auch schon wieder durch die Stadt, die so langsam aber sicher auch an diesem Tag wieder erwachte, da sie von innen heraus belebt wurde. Allein dieser ganz eigentümliche, schweissige Geruch einer unruhigen Nacht stieg noch an jedem Haus aus den Fenstern. Die ersten standen schon im Bad und versuchten ihn abzuwaschen oder wegzuduschen. Die anderen suhlten sich voller Wohlgefallen den ganzen Tag darin.
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“Close your eyes and begin to relax. Take a deep breath, and let it out slowly. Concentrate on your breathing. With each breath you become more relaxed. Imagine a brilliant white light above you, focusing on this light as it flows through your body. Allow yourself to drift off as you fall deeper and deeper into a more relaxed state of mind. Now as I count backward from ten to one, you will feel more peaceful, and calm.
Ten. Nine. Eight. Seven. Six.
You will enter a safe place where nothing can harm you.
Five. Four. Three. Two.
If at any time you need to come back, all you must do is open your
eyes.
One.”Dream Theater - Regression
Ich weiß gar nicht, seit wann ich schon hier bin. Mit dem meist so leichtfertig hingehauchten Wort Zeitgefühl meint man doch eigentlich nur, dass man noch weiß, wieviel Tassen Kaffee man heute schon getrunken, oder wie und wann man heute früh den Weg hierher gefunden hat. Mein Zeitgefühl ist weg, besser gesagt, ich weiß nicht mehr, ob ich überhaupt schon einmal eines hatte, denn der Rest des Gedächtnisses hatte ich vorsorglich an ihm fest gebunden. Jetzt sitze ich hier auf der Stufe und sehe den Häusern in die Augen, aus denen manchmal jemand herüber schaut und lächelt. Eine dicker Mantel Licht muss, während ich noch nicht hier saß, vom Himmel gefallen sein. Alle grauen Dächer sind ockerfarben, die Blätter der Bäume seltsam gelbgrünlich.











