The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Da stehen wir wieder. Da stehen wir wieder, schwenken Kippe und Cabernet, Joint und Jaèn Blanco.
Weil es gemacht werden muss.
Wo früher billiger Schnaps war, ist heute billiger Wein. Wir hängen uns in den Hälsen, hängen mal hier, mal dort, Hauptsache nicht an uns selbst und erzählen davon, wie es ist, ausprobieren zu müssen, seine Grenzen auszuloten und etwas erleben zu wollen.
Weil wir davon Ahnung haben.
Das weiße Rauschen in den Ohren verfliegt nicht länger. Es bleibt. Und avanciert zum Unterton unseres gesamten Alltags. Auf dass es uns ewig daran erinnert, wie es ist, zu suchen vorzugeben und eigentlich gar nichts finden zu wollen.
Weil wir nicht wissen, was das überhaupt sein sollte.
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da sind sie
den ganzen tag unterwegs und leben und
planen und beben und
wagen und streben und
reden und reden und reden und
sagen nichtsrennen kilometerweit auf dem stepper
obwohl sie nur auf der stelle tretenfotographieren sich vorm eiffelturm
nur dass es nicht ums dagewesen sein geht
sich vielmehr ums dasein drehtwechseln die stimmung nach bedarf
es noch etwas anderem?denken ist so 2008
das mach ich jetzt auchwarum es nicht alles so einfach sein kann
warum es nicht alles so einfach sein kann
warum es nicht alles so einfach sein kann
sondern anstrengend bleiben musszu lächeln und
gleichzeitig
da zu sein
zukünftig
da zu bleibenvergänglich
besonders zu sein
im nachhineinich schenke mir eine portion selbst
mitleidig blicke ich an mir herab
wertendschwer, aber nichtsdestotrotzköpfig lose
von der welt, weit ab und hoch darüber
bleibt es schwer und
schön, den horizont zu sehenverrückte lichter tanzen dort
durch meine trüben augen fortdeine augen
diese tiefen mariannengrabenaugen
in die ich mich zu stürzen liebenicht für den fick
nicht für den kussich will — urknall
gewöhne mir die traurigkeit nicht länger
anwesend sein
das ist sie
es
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Man sagt, dass man eine warme, geruhsame Nacht über seine Sorgen gießen soll, um die Schlieren der Hin- und Hergerissenheit abzuwaschen und am nächsten Morgen ein klareres Bild vor Augen zu haben.
Man sagt, das sei das ganze Geheimnis. Das ganze Rezept. Wie Hausmannskost. Einfach, aber gut.Isso – Ich schrei sonst, sagen sie.
Aber niemand erklärt einem, was zu tun ist, wenn die Schwierigkeit wie ein getreuer Freund die Nacht auf der Bettkante verbracht hat. Wenn sie einem den Kopf gestreichelt und dabei gelächelt hat. Nicht verschwunden ist. Ausgeharrt hat wie am Sterbebett eines Verwandten. Den Morgen herbei gefleht hat. Wenn die neblige Nacht ihr Versprechen gehalten und den Tag hat trübe werden lassen. Wenn sich die Sonne eingesperrt hinter den grauen Wolken findet. Wenn alles nur noch dunkel ist. Ist oder einfach geblieben ist. Wenn man sich fragen muss, ob dieser dicke Schleier nicht einfach dazugehört. Oder er so alt ist, dass beides gänzlich schon miteinander verwachsen ist.
Denn es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass man sich der Welt näher fühlt, wenn man, wie sie, in hellen Scherben durch die Straßen schlürft. Immer und immer wieder. Es ändert sich nichts, wenn einem der Gram nachhängt wie der eigene Schatten.
Es geht von selbst. Schmerzhaft. Aber zuverlässig.
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Auf dem Weihnachtsmarkt, mitten auf dem Weihnachtsmarkt, zwischen all den güldenen Glöckchen, dem Lametta, den sahnebeklatschten Waffeln, dem Glühwein und dessen umher torkelnden Opfern, saß er auf einem großen, roten Sessel im Zentrum des Marktplatzes, unübersehbar und omnipräsent auf einem Podest erhaben, der Weihnachtsmann. Dort saß er, der Weihnachtsmann und er war nicht irgendein Weihnachtsmann, er war DER Weihnachtsmann, genau den sollte er verkörpern, so hatte es ihm sein Arbeitgeber, ein ehemaliger Kaffeeröster, neuerdings Studienplatzverteiler und laut Werbung offizieller Partner des Weihnachtsmannes himself, aufgetragen.
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There is just one night every night, you have the right to decide about your own biography. Lie to the people, tell them what you want them to believe and disappear as an unknown stranger just before daybreak.
B. H. (, der Großartige)











