The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Françios Duc de La Rochefoucauld hat einmal gesagt: “Wer sich viel mit dem Kleinen abgibt, wird unfähig für Großes.”
Ich glaube das.
Nicht kleckern, sondern klotzen muss man. Den meisten Leuten ist es extravagant genug, sich lustige Buttons ans Revert zu stecken und ein Erasmus-Jahr lang zwischen den Beinen möglichst vieler Frauen mit möglichst abgefahrenen Intimfrisuren zu verbringen.
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“Die Frage ‘Weiterleben – aber wie?’ ist darum keine von dieser Epoche uns gestellte. Sie ist die Grundfrage unseren Daseins; und das Orakel ist archetypisches Symbol. Wenn nun freilich das Verlangen nach dem Blick ins dämmrig verhängte Zukunftsland auch nicht spezifische Sache unserer Zeit ist, so kann man doch nicht leugnen, daß es heute sowohl dringlicher sich einstellt als auch legitimer auftritt denn je zuvor.”
Jean Améry - Weiterleben – aber wie?
“Herausforderung der Zukunft”, hieß es, und gleichzeitig “Mehr Freiheit wagen”. Aber manchmal muss man fast zwangsläufig am Schreibtisch innehalten und sich fragen, wie man noch um der Seele Labung willen Geschichten schreiben soll, wenn sich gleichzeitig das Politische mehr und mehr pervertiert, einem die Kehle zuschnürt und sich noch selbst dazu gratuliert.
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«Der Satiriker ist ein gekränkelter Idealist.»
Kurt TucholskyAls hätte das vermaledeite Naturparlament nun die ganze Sache endgültig besiegelt, sieht es ebenso die Welt ein. Passend zum Herbst wechseln wir Farben und Meinungen. Mit den ersten Blättern fällt dieses bedrückende Gefühl von den Bäumen auf unsere Schultern hinab. Und mit dem ersten Schnee kommt die Resignation hinzu.
Nur ein seltsames Phänomen kämpft noch dagegen an: Super-Angie rettet die Welt!
Von ihr könnte selbst Chuck Norris noch etwas lernen. Ausdruckslos und blutleer entsendet sie 500 Schneekanonen in die Arktis und kurbelt nebenbei die PR-Maschinerie an, um Eisbär Knuts natürliche Heimat im Auftrag des schönen Scheins zu retten. Aller das immer Beifall klatschend in Begleitung von Wolle S., einem Badener Amateurfilmer, der die erste Kamera auf dem Nordpol installieren will. Man weiß ja nie…
Währenddessen verweben im Heimatland fleißige Mithelfer eifrig die vor Sorge triefenden Spenden der von der bemitleidenswerten Geschichte im Herzen getroffenen Bürger in die Steinkohlesubventionen der kommenden Jahre.
Flieg, Super-Angie! Flieg bloß weit genug weg! Und vergiss den Wolle nicht!
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Der jeweils einunddreißigste Tag eines Monats, wenn vorhanden, existiert nicht länger!
Zur Förderung der Gleichberechtigung aller Monate bestätigt eine signifikante Mehrheit der Bevölkerung auf Basis der Habermasschen Konsenstheorie der Wahrheit die Forderung, den, wenn vorhanden, einunddreißigsten Tag eines Monats abzuschaffen und diesen, zwecks Schaffung einer monatlichen Gleichberechtigung, an andere, benachteiligte Monate zu spenden.
Meteorologen verwirrt. Philosophen verzweifelt. Politiker stolz. Volk extatisch. Partitipationsrecht endlich voll durchgesetzt.
Yeay!
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1. Etwas zum Nachdenken: Schäuble geht gar nicht.
2. Da wir keine YouTube-Player einbinden wollen: Marc-Uwe Kling - Wer hat uns verraten?
3. Danke für das ad-absurdum-Führen der Legislative. Ich zähle von nun an nur noch auf die Judikative.











