The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Wem anstatt etwas Anderem ausschließlich eindringliche Grabreden einfallen, der lebt wohl nah am Friedhof.

     

    Regierung und Volk, Politik und Leben, das sind, so sieht es aus, zwei Dinge, die sich zwar annähern, aber nicht berühren können. Eine Bundeskanzlerin im Gespräch vor und nach jedem Sportereigniss wird von allen nur belächelt. Das Ganze wäre überhaupt nicht aufreibend, ja sogar erfreulich, wenn nicht diese Last des hinterrücks Regierens wäre.

  • Die Koalition hat ihren Sympathiebonus verspielt, steht gerade auf Spiegel Online. Was meinen die? Hätte Angie vielleicht auch noch eine Prämie für die neuen, deutschen Außenminister Fussballgötter springen lassen sollen? Frisch aufgebrochene Wunden schmerzen eben, wenn die Betäubung WM vorbei ist.

  • Nunja, man kann sich dem ganzen Trubel ja kaum entziehen, eigentlich überhaupt nicht. Somit ist ja bewiesen, dass die Werbeoffensive erfolgreich war. Jetzt sitzen sogar die Fussballgegner abends herum und knabbern betreten ihre WM-Chips, während sich die Flaschen des WM-Bieres neben dem Sessel türmen.

    Ich habe die Eröffnungsrede verpasst und musste sie mir erzählen lassen. Der mir vermittelte Eindruck erschien glaubhaft. Auf englisch, französisch und spanisch gab der Herr Bundespräsident zu verstehen, was Sache ist:

    Die Welt zu Gast bei Freunden a.b.a. Bitte vergesst unsere Vergangenheit *am rockzipfel zieh* *

    Wohl hätte nur noch ein etwas betretenes Gesicht gefehlt. Aber das musste dem Lachen weichen, dass die Vorstellung von diesem Auftritt wieder vermittelte:

    We are no nazis, but … eh … you know … this ‘Bannmeile’ …. actually we don’t need it, neither the cams nor the police … but eh … friends and stuff … WELCOME!

    Interessieren würde mich noch eines: Wo stand diesmal der Teleprompter?

    * Dieser Satz ist gedankliches Eigentum von einem, den ich kenne. Kopier’ ihn und stirb!

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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